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Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung

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Bibliographic data

fullscreen: Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung

Monograph

Identifikator:
1033562599
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-54741
Document type:
Monograph
Author:
Kampffmeyer, Paul http://d-nb.info/gnd/116038365
Title:
Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchhandlung Vorwärts
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (122 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
7. Kapitel. Die Zerrüttung der Familie und die Prostitution Jugendlicher
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung
  • Title page
  • 1. Kapitel. Die Ehe und die Prostitution
  • 2. Kapitel. Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung der Stadt
  • 3. Kapitel. Der soziale Schuldbetrag der Prostitution
  • 4. Kapitel. Die staatliche Reglementierung der Prostitution
  • 5. Kapitel. Krankenkasseneinrichtungen zur unentgeltlichen Behandlung Venerischer
  • 6. Kapitel. Die wohnungsgesetzliche Bekämpfung der Mißstände der Prostituiertenwohnungen
  • 7. Kapitel. Die Zerrüttung der Familie und die Prostitution Jugendlicher
  • 8. Kapitel. Fürsorge-Einrichtungen für Minderjährige als Schutzwehren gegen die Prostitution derselben
  • 9. Kapitel. Staatliche und kommunale Zufluchts- und Erziehungsstätten für erwachsene Prostituierte
  • 10. Kapitel. Die Prostitution der dienenden Klasse und ihre Eindämmung
  • 11. Kapitel. Die Prostitution als Klassenerscheinung und ihre Ueberwindung
  • Contents

Full text

8ä ' — 
feer Vater lebt von der Mutter getrennt und erfüllt seine Er 
ziehungspflichten gegenüber seinen Kindern gar nicht oder in ganz 
unzureichender Weise. 
Die preußischen weiblichen Fürsorgezöglinge des Jahres 1901 
wuchsen in überwiegender Zahl in fragmentarischen Familien auf: 
Von 2838 weiblichen Fürsorgezöglingen waren 
834 unehelich geboren 
hatten verloren 255 den Vater vor dem 6. Jahre 
265 die Mutter vor dem 6. Jahre 
13 beide Eltern vor dem 6. Jahre 
242 den Vater zwischen 6—12 Jahren 
243 die Mutter zwischen 6—12 Jahren 
27 beide Eltern 
1579 
Von 2838 weiblichen Fürsorgezöglingen befanden sich also in 
unvollständigen Familien 1579. Zu diesen Familien sind noch die 
Familien zu zählen, in denen die Eltern getrennt von einander 
lebten. Man kann annehmen, daß noch über 9 Prozent der weib 
lichen Fürsorgezöglinge in Familien aufwuchsen, in denen die Eltern 
getrennt oder geschieden waren. 
Im Jahre 1902 wurden in Preußen der Fürsorgeerziehung 
2063 weibliche Personen übergeben. 
Von diesen waren 
unehelich geboren 406 
hatten den Vater verloren 169 vor dem 6. Lebensjahr 
die Mutter „ 164 „ „ 6. „ 
beide Eltern „ 10 „ „ 6. 
den Vater „ 164 zwischen dem 6. u. 12. Jahr 
die Mutter „ 170 „ „ 6. u. 12. „ 
beide Eltern „ 15 „ „ 6. u. 12. „ 
1098 
Von 2063 weiblichen, Fürsorgezöglingen befanden sich also 1098 
in Familien, denen schon wesentliche, eine vollständige Ernährung 
und Erziehung der Kinder gewährleistende Elemente fehlten. 
Die Hülfsvereine der „Inneren Mission", die gefallene Mädchen 
zur Erziehung aufnehmen, die Magdalenenvereine bestätigen die 
Tatsache, daß die fehlerhafte Struktur der Familie durchweg die 
Ursache für die frühzeitige sittliche Entgleisung der Mädchen ist. 
Der Magdalenen-Hülfsverein Dresden nahm von 18jH CT * 
575 Mädchen auf. Von diesen 575 Mädchen wuchsen 817 —.steten 
Familien auf, die wichtige, den Bestand der Familie die 
Glieder nicht mehr besaßen oder auch nicht besessen hatt 
waren nämlich unehelich geboren 57, 47 Vollwaisen, 90 Vatmlichen 
83 Mutierwaisen, 40 gingen aus Familien hervor, dererliegen, 
geschieden waren oder getrennt lebten. z nicht selbst
	        

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Die Prostitution Als Soziale Klassenerscheinung Und Ihre Sozialpolitische Bekämpfung. Buchhandlung Vorwärts, 1905.
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