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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1040326099
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81250
Document type:
Monograph
Author:
Wittstock, Friedrich http://d-nb.info/gnd/1146021178
Title:
Die Entwicklung der Berliner Vorortgemeinde Kleinschönebeck-Fichtenau unter besonderer Berücksichtigung der Finanzen
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 155 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. II. 
Der Sinn der Ausdrücke. 
H5 
Arbeit gibt, ist ein Gut inr ökonomischen Sinne, noch entstehen aus 
der Aufwendung von Arbeit Güter, wenn nicht ein greifbares Produkt 
hervorgebracht wird, das die Kraft der Bedürfnisbefriedigung hat und 
behält. Da nun das Kapital der einem bestimmten Zwecke gewidmete 
Gütervorrat ist, so kann nichts Kapital fein, was nicht in diese De 
finition der Güter paßt. wenn wir dies erkennen und im Auge be 
halten, werden wir falsche Auffassungen los, die alle Schlüffe, bei denen 
sie eine Rolle spielen, fälschen, die Ansichten des Volkes umnebeln 
und selbst scharfsinnige Denker in Labyrinthe von Widersprüchen ge 
führt haben. 
Obwohl aber alles Kapital aus Gütern besteht, so sind doch nicht 
alle Güter Kapital. Das Kapital ist nur ein Teil der Güter, jener 
Teil nämlich, der der Unterstützung der Produktion gewidmet wird. 
Bei der Unterscheidung zwischen den Gütern, die Kapital sind, und 
den Gütern, die es nicht find, stellt sich leicht eine zweite Klasse von 
irrtümlichen Auffassungen ein. 
Die Irrtümer, die ich nachgewiesen habe und die in der Ver 
wechselung der Güter und des Kapitals mit wesentlich verschiedenen 
Dingen, d. h. solchen, die nur ein relatives Dasein haben, hestehen, 
sind jetzt nur noch vulgäre Irrtümer. Sie sind allerdings weitverbreitet 
und haben eine tiefe Wurzel, da sie nicht bloß von den weniger ge 
bildeten Klassen, sondern anscheinend auch von der großen Mehrheit 
derjenigen gehegt werden, die in so vorgeschrittenen Ländern wie 
England und die vereinigten Staaten die öffentliche Meinung formen 
und leiten, in Parlamenten und Kongressen die Gesetze machen und 
sie in den Gerichtshöfen anwenden. Sie wuchern überdies in den Er 
örterungen vieler jener oberflächlichen Schriftsteller, die mit zahlreichen 
Bänden sogenannter Nationalökonomie, welche bei den Unwissenden 
für Lehrbücher und bei denen, die nicht selbst denken, für Autoritäten 
passieren, die Literatur belastet und das Urteil getrübt haben! Nichts 
destoweniger sind es nur vulgäre Irrtümer, um so mehr als sie in den 
besten nationalökonomischen Schriftstellern keinen Vorschub finden. 
Durch eines jener versehen, welche sein großes Werk beeinträchtigen 
und schlagend die Unvollkommenheit auch des größten Talentes be 
weisen, zählt Adam Smith gewisse persönliche Eigenschaften zum Kapital, 
deren Einbeziehung mit seiner ursprünglichen Definition des Kapitals 
als Vermögen, von dem ein Einkommen erwartet wird, unvereinbar 
ist. Aber von seinen bedeutendsten Nachfolgern wurde dieser Irrtum 
vermieden und ist in den vorhin gegebenen Definitionen von Ricardo, 
McLulloch und Mill nicht enthalten, weder in ihren Definitionen, 
noch in derjenigen Smiths ist der vulgäre Irrtum enthalten, der mit 
wirklichem Kapital Dinge zusammenwirft, die nur relativ Kapital sind 
wie Schuldurkunden, Hypothekenbriefe usw. Aber hinsichtlich der Dinge, 
die wirklich Güter sind, weichen ihre Definitionen sowohl voneinander, 
als besonders von Smith eben so weit ab, wie hinsichtlich dessen, was
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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