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Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Geschäftliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf
  • I. Geschäftliche Versicherung
  • II. Öffentliche Versicherung
  • Zusammenfassung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf

Full text

Jehle, Unfall- und Haftpflichtversicherung. 
137 
Teil jedoch auf das nächstfolgende Geschäftsjahr verrechnet („übertragen") 
werden muß. Das System der Berechnung dieser sogenannten „Prämien 
überträge" ist übrigens nicht bei allen Gesellschaften vollständig gleich, 
wenn sich auch die Verschiedenheiten nur innerhalb bestimmter, verhältnis 
mäßig nicht allzu weit gezogener Grenzen bewegen. 
Unter betriebsrechnungsmäßiger Prämieneinnahme haben wir also 
zu verstehen den Betrag der tatsächlich im Geschäftsjahr vereinnahmten 
Prämie, zuzüglich der aus dem vorhergehenden Geschäftsjahre über 
tragenen und abzüglich der auf das nächstfolgende Geschäftsjahr zu über 
tragenden Prämienteilbeträge. 
Dieser betriebsrechnungsmäßige Betrag ist es auch, den wir bei 
einem Vergleich zwischen Prämieneinnahme und Schadenzahlung oder, 
was ein richtigeres Bild gibt, überhaupt zwischen Betriebseinnahmen 
und Betriebsausgaben zugrunde legen müssen. Irreführend wäre es, vom 
Betrag des wirklichen Prämienanfalls auszugehen. — 
Für den Zweck der gegenwärtigen Untersuchung wäre es nun 
zweifellos höchst wertvoll und interessant, die Gliederung des Kreises 
derjenigen, von welchen diese Millionen bezahlt werden, festzustellen. 
Hier aber versagt bedauerlicherweise das uns zur Verfügung stehende 
Material vorläufig noch in recht empfindlichem Maße. Bei der einzelnen 
Gesellschaft würde eine Feststellung, je nach ihren Einrichtungen, nicht 
ausgeschlossen sein, wohl meist aber auch nur unter ganz erheblichem 
Arbeitsaufwand. Immerhin ist bei einer Gesellschaft, nämlich dem All 
gemeinen Deutschen Versicherungsverein in Stuttgart, in dieser Be 
ziehung zufolge ihrer Gliederung in — bestimmte Risiken vereinigende — 
Sektionen ein Bild der Verteilung der Prämienzahlung nach Berufs 
gruppen bereits vorhanden und dieses Bild ist von um so größerem 
Wert, als die genannte Gesellschaft den größten Betrieb der Unfall- und 
Haftpflichtversicherung in Deutschland repräsentiert. Die Zusammen 
setzung ihrer Prämieneinnahme, speziell in der Haftpflichtversicherung 
bietet also schon ein recht beachtenswertes Material für Schlußfolgerungen 
und für Schätzung der Prämienverteilung bei der Gesamtheit der in Deutsch 
land arbeitenden Gesellschaften. Es bedarf wohl keines besonderen Hin 
weises, daß hierbei natürlich mit gebotener Vorsicht und unter ge 
bührender Beachtung gewisser, jener Gesellschaft eigentümlicher Ein 
richtungen usw. verfahren werden muß und daß die so erzielten Resultate 
keinen Anspruch darauf machen können, die tatsächlichen Verhältnisse 
absolut präzis zu kennzeichnen; es handelt sich vielmehr, wie nochmals 
betont sei, hierbei nur um einen Behelf, um der hochinteressanten Frage
	        

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Die Deutsche Kali-Industrie 1930. Hoppenstedt, 1930.
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