Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Öffentliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf
  • I. Geschäftliche Versicherung
  • II. Öffentliche Versicherung
  • Zusammenfassung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf

Full text

Mewes, Reichsinvalidenversicherung. 
179 
künftig zu erwartenden Ansprüche der Personen, die jetzt noch 
versichert sind, die vollen Deckungskapitalien ansammeln, die sich aus 
den Wahrscheinlichkeitsrechnungen ergeben. Dieses Prämienverfahren führt 
naturgemäß zur Bildung großer Rücklagen *. 
Für die Durchführung der Invalidenversicherung sind 31 selbständige 
Anstalten mit räumlich getrennten Bezirken und daneben eine kleine 
Zahl an Sonderkassen für einige bestimmte Arten von Arbeitern 
(Arbeiter der Staatsbetriebe u. a.) gebildet worden, an welche die Bei- 
träge der in ihrem Bereiche beschäftigten Versicherten fließen. Da die 
Versicherten beim Wechsel der Arbeitsstelle sehr häufig auch die Ver 
sicherungsanstalt wechseln, welcher ihre Beiträge zufließen, so sind die 
versicherungstechnischen Grundlagen einheitlich für das ganze Reich auf 
gestellt worden, außerdem mußte für einen Ausgleich der Renten 
belastungen unter den beteiligten Versicherungsanstalten gesorgt werden. 
Das sogenannte Alters- und Jnvaliditätsversicherungsgesetz (I. Gesetz) 
suchte diesen Ausgleich in der Weise zu schaffen, daß jede Rente (nach 
Abzug des Reichszuschuffes von 50 Mk.) auf die beteiligten Versicherungs 
anstalten in dem Verhältnis, wie sie Beiträge für den Rentenempfänger 
bekomnien hatten, verteilt und unigelegt wurde. An die Stelle dieses 
einfachen Verfahrens ist nach dem Jnvalidenversicherungsgesetz von 1899 
ein gänzlich anderes getreten, weil sich sehr bald herausgestellt hatte, 
daß die Zusammensetzung des Versichertenbestandes, und zwar vor allem 
seine Altersgruppierung, bei den verschiedenen Anstalten ganz wesentliche 
* Der Entwurf für das Jnvaliditäts- und Altcrsversichcrungsgesetz (1- Gesetz) 
schlug von vornherein das oben angedeutete, hier im einzelnen nicht genauer zu 
schildernde Deckungsverfahren mit gleichbleibenden Prämien vor. Vom Reichstage 
wurde es abgelehnt, weil man Bedenken gegen die notwendig damit verbundene starke 
Kapitalanhäufung hegte. Statt dessen wurde das sogen. Kapitaldeckungs- 
verfahrennach Perioden angenommen, das sich daraus beschränkt, in g e w i s s e n 
größeren Perioden jedesmal die bis dahin erwachsenen Rentenansprüche bzw. deren 
Kapiialwerte zu decken, die Deckung der in späteren Perioden eintretenden An 
sprüche aber den entsprechend späteren Perioden überläßt und bei der Natur der 
Sache von Periode zu Periode bis zu einem etwaigen Beharrungsznstande zu 
steigenden Beiträgen führt. Tatsächlich ist aber, wie sich nach Ablauf der ersten 
lO jährigen Periode herausgestellt hat, infolge der vorsichtigen Berechnung der Ver 
sicherungsbeiträge, aus der Kapitaldeckung nach Perioden doch die volle 
Deckung nach dem Prämienverfahren geworden. An diesem Deckungsverfahren 
haben dann sowohl das Jnvalidenversicherungsgesetz (II. Gesetz 1899) wie die Reichs- 
versichcrnngsordnung grundsätzlich festgehalten, damit nicht „die Beiträge für die ge 
samte Arbeiterversicherung schließlich einmal eine für die wirtschaftliche Entwicklung 
bedenkliche Höhe annehmen". 
12*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Untersuchungen Über Das Versicherungswesen in Deutschland. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.