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Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Öffentliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf
  • I. Geschäftliche Versicherung
  • II. Öffentliche Versicherung
  • Zusammenfassung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf

Full text

Mkwes, Reichsinvalidenversicherung. 
189 
Wesentlich einfacher liegen die Verhältnisse bei dem anderen Teile, 
den versicherten Arbeitnehmern. Ihre Gesamtbelastung mit Jnvaliden- 
vcrsicherungsprämien ist nach dem oben Ausgeführten auf höchstens 
100 bzw. — nach der Einführung der Reichsversicherungsordnung — 
130 Will. Mk. anzusetzen (wobei hier sämtliche Arbeitnehmer gerechnet 
sind, also auch diejenigen, die nicht in einer der drei großen Berufs 
arten beschäftigt sind). Legt nian die Zahl der Versicherten vom Jahre 1907 
und den von ihnen in demselben Jahre aufzubringenden Prämienanteil 
zugrunde, so ergibt sich, daß der einzelne Versicherte im Gesamtdurch- 
fchnitt etwa 6,12 Mk. jährlich bzw. unter Berücksichtigung der von der 
Reichsversicherungsordnung eingeführten Beitragserhöhung etwa 8 Mk. 
jährlich an Beiträgen zur Invalidenversicherung aufzubringen hat. Es 
wird als Regelfall anzunehmen sein, daß dieser Prämienbetrag aus dem 
freien Einkommen des Arbeiters bestritten wird; die Summe ist aber im 
ganzen so gering, daß jedenfalls keine Beeinträchtigung der für den 
Lebensunterhalt oder für notwendige kulturelle Bedürfnisse erforderlichen 
Aufwendungen zu besorgen ist. Dabei fällt noch besonders ins Gewicht, 
daß ein sehr erheblicher Teil der Versicherten ledige Personen sind. 
Von den 1907 gezählten Versicherten waren 10 023 565 Männer und 
4 607 825 Frauen; und unter den Männern befanden sich ungefähr die 
Hälfte (genau 5 434 707) Verheiratete; der Rest waren also ledige sowie 
auch verwitwete Männer. Die Zahl der verheirateten Frauen unter den 
weiblichen Versicherten ist nach Analogie der 1895 ermittelten, in der 
Begründung zur Reichsversicherungsordnung (S. 535) mitgeteilten Zahlen 
für 1907 auf etwa 1100000 zu veranschlagen; von den weiblichen Ver 
sicherten sind also rund 3 500 000 als ledige Mädchen (darunter z. B. 
die Dienstmädchen) und Witwen zu betrachten. Bei der sehr großen 
Zahl lediger Versicherten beiderlei Geschlechts spielt die Belastung 
mit Versicherungsbeiträgen verhältnismäßig eine durchaus untergeordnete 
Rolle. 
Immerhin lohnt es sich, die Belastung eines Familienhaus 
haltes durch die Jnvalidenversicherungsbeiträge näher zu beleuchten. 
Bei einem Tagelohn von 4 Mk. oder einem Jahresarbeitsverdienste von 
1200 Mk. ist künftig ein Wochenbeitrag von 48 Pf. zu zahlen. Nach 
der Zahl der Versicherten einerseits und den 1907 (also gleichzeitig) ge 
leisteten Wochenbeiträgen anderseits ergeben sich auf den Kopf durchschnitt 
lich 48,1 Wochenbeiträge pro Jahr, was im vorliegenden Beispiel einer Prämie 
von 23 Mk. oder 11,50 Mk. auf den Anteil des Versicherten gleich 
kommt. Nimmt man weiter an, daß der Arbeitsverdienst des Mannes
	        

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Régime Des Chambres de Commerce. Libr.-impr. réunies, 1894.
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