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Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Öffentliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf
  • I. Geschäftliche Versicherung
  • II. Öffentliche Versicherung
  • Zusammenfassung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf

Full text

Mewes, Reichsinvalidenversicherung. 
197 
Gegenüber den oben (S. 186) mitgeteilten Zahlen über die Berufs 
zugehörigkeit der Versicherten von 1895 tritt hier schon die stärkere 
Rentenbeteiligung der landwirtschaftlichen Berufsarten und die geringere 
Rentenhäufigkeit in Gewerbe und Handel deutlich hervor. Roch größer werden 
die Unterschiede freilich, wenn man auch die (genaueren) Ergebnisse der 
Berufszählung von 1907 und die dabei festgestellte Berufsverteilung der 
Versicherten zum Vergleiche heranzieht. 
Das Schwergewicht der Renten liegt bei den Invalidenrenten. 
Ihre Zahl steigt fortdauernd, allerdings durchaus nicht gleichmäßig, 
sondern offenbar je nach der Gunst oder Ungunst der Wirtschafts 
konjunktur: bei guten Verdienstverhältnissen spannt jeder halbwegs Arbeits 
fähige seine Kräfte an und sucht Ruhen daraus zu ziehen; bei schlechtem 
Beschäftigungsstande mehren sich die Rentenanträge, und zwar sowohl 
die begründeten — wie freilich auch die unbegründeten. Die Alters 
renten sind schon seit langem gegenüber den Invalidenrenten stark in den 
Hintergrund getreten. Das war oben bereits aus der Zahl der lausen 
den Renten (S. 193) zu erkennen. Roch deutlicher zeigt es die Zahl der 
neubewilligten Renten: Es wurden neubewilligt (Invaliden- und Kranken 
renten sind hierbei zusammengefaßt) im Jahre 
1895: 55 983 Jnvaliditätsrenten und 
1900:132 394 
1905:134 729 
1910:126 942 
In den Altersrenten scheint seit etwa 1906 tatsächlich der Be 
harrungszustand erreicht zu sein, weil die Mehrzahl der Versicherten schon 
lange vor dem 70. Jahre invalide wird; die geringere Bewilligung von 
Jnvaliditätsrenten dagegen hängt mit der an früherer Stelle (S. 191) 
schon angedeuteten schärferen Prüfung der Rentenanträge zusammen, auf 
die in diesem Zusammenhange nicht näher eingegangen werden kann. 
Die Rentensummen, die während des 20jährigen Bestehens der 
Invalidenversicherung in die versicherungspflichtigen Volksschichten hinein 
geflossen sind, belaufen sich auf 1799 Mill. Mk. Hiervon kommen 
1332 Mill. Mk. auf Invalidenrenten, 29 Mill. Mk. auf Krankenrenten 
und 438 Mill. Mk. auf Altersrenten. Dabei muß man sich vergegen 
wärtigen, daß die gesamten Versicherungsbeiträge der Arbeitgeber und 
Arbeitnehmer bis Ende 1910: 2740 Mill. Mk., diejenigen der Arbeit 
nehmer allein also höchstens 1370 Mill. Mk. betragen haben. Über das 
Verhältnis zwischen dem jährlichen Rentenbetrage der Invaliden und den 
30 144 Altersrenten 
19 852 
10 692 
11612
	        

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Greek War Debt. Stat. Off., 1927.
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