Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Öffentliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf
  • I. Geschäftliche Versicherung
  • II. Öffentliche Versicherung
  • Zusammenfassung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf

Full text

Hermann Halbach, Reichskrankenversicherung. 237 
Leistungen. 
Die Krankenkassen müssen als Regelleistungen ge 
währen: Freie ärztliche Behandlung und freie Arznei und Heilmittel, 
Krankengeld in Höhe der Halste des durchschnittlichen Tagelohnes (Höchst 
lohn 4 Mk.), diese Leistungen bis zur Dauer von 26 Wochen; an die 
Stelle dieser Leistungen kann Krankenhauspflege und eine Angehörigen 
unterstützung treten; ein Wöchnerinnengeld in Höhe des Krankengeldes 
auf die Dauer von 6 Wochen nach der Niederkunft; ein Sterbegeld im 
zwanzigfachen Betrage des durchschnittlichen Tagelohnes. Die Reichs- 
versichcrungsordnung bringt in diesen Beziehungen nur wenige Änderungen. 
Die Wöchnerinnenunterstützung muß für 8 Wochen gewährt werden. Der 
Höchstlohn ist von 4 Mk. auf 5 Mk. gesetzt worden. 
Die einzelnen Krankenkassen können ihre Leistungen durch die Satzung 
in weitem Umfange erhöhen und erweitern. Vornehmlich kommen folgende 
Mehrleistungen in Betracht: Ausdehnung der Dauer der Kranken 
unterstützung bis zu einem Jahre; Erhöhung des Krankengeldes bis zu 
drei Vierteln des durchschnittlichen Tagelohnes; Festsetzung des Höchst 
lohnes auf 5 Mk.; Erhöhung der Angehörigenunterstützung bei Kranken 
hauspflege; Schwangerenunterstützung, freie Hebammendienste und freie 
ärztliche Behandlung bei Schwangerschaftsbcschwerden; freie ärztliche Be 
handlung, freie Arznei und Heilmittel für erkrankte Familienangehörige 
der Kassenmitglieder; Erhöhung des Sterbegeldes bis zum vierzigfachen 
Betrage des durchschnittlichen Tagelohnes; Sterbegeld beim Tode der 
Ehefrau oder von Kindern eines Mitgliedes. 
Die Reichsversicherungsordnung dehnt diese Möglichkeiten, 
die Leistungen durch die Satzung zu erhöhen und zu erweitern, in nicht 
unbeträchtlicher Weise aus. Von den neuen Mehrleistungen der Reichs 
versicherungsordnung seien die folgenden als die wichtigsten angeführt: 
Der Höchstlohn,, der Leistungen und Beiträgen zugrunde gelegt wird, 
kann von 5 Mk. auf 6 Mk. erhöht werden; es kann Hilfe und Wartung 
durch Krankenpfleger und Krankenschwestern eintreten; Zuschüsse zu den 
Kosten größerer Heilmittel und Krankenkost können gewährt werden; bei 
Wöchnerinnen und Schwangeren, sowohl bei weiblichen Mitgliedern als 
auch bei versicherungsfreien Ehefrauen der Versicherten kann eine aus 
gedehntere Wochenhilfe eintreten; Unterbringung in einem Wöchnerinnen- 
heim, Wartung durch Hauspflegerinnen, freie Hebammendienste und freie 
ärztliche Geburtshilfe, Schwangerengeld, Stillgeld in Höhe des halben 
Krankengeldes bis zum Ablauf der zwölften Woche nach der Niederkunft 
können vorgesehen werden.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Essays of Benjamin Franklin. G. P. Putnam’s Sons, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.