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Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Öffentliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf
  • I. Geschäftliche Versicherung
  • II. Öffentliche Versicherung
  • Zusammenfassung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf

Full text

284 
II. Öffentliche Versicherung. 
dreimal so hoch wie das auf 300—350 Milliarden berechnete Sach- 
gütervermögen der Nation. Von der Verzinsung dieser Riesensumme 
hängt das Reicher- oder Ärmerwerden des Volkes in erster Linie ab. 
Der Arbeiterschutz will die Verzinsung erhöhen, indem er eine unwirt 
schaftliche Vergeudung der Riesenwerte durch allzu schnelle Abnutzung 
hindert; die Arbeiterversicherung will eine rechtzeitige Amortisation der 
Lebenskosten sicherstellen. Während früher der Staat erst eingriff, wenn 
die Arbeitskraft erschöpft war und der Bürger nicht mehr durch Selbst 
leistung seinen Unterhalt aufbringen konnte, werden jetzt die Mittel 
dafür schon zu Zeiten der Arbeitssähigkeit zurückgelegt. Beide am 
Arbeitsvertrage beteiligten Personen werden zu dieser Leistung genötigt. 
Für den Arbeiter oder Angestellten ist die Versicherung eine Zwangs 
sparkasse, in die er einen Teil seines Arbeitsverdienstes legen muß, um 
in Zeiten der Arbeitsunfähigkeit daraus Renten beziehen und die Hilfe 
anderer entbehren zu können. Für den Arbeitgeber ist sie ein Zwang 
zur Amortisation auf Leben und Arbeitskraft. 
Es tritt also nur eine Verschiebung ein. Denn die Kranken, 
Alten und Invaliden, die Witwen und Waisen haben doch auch früher 
gelebt. Vielleicht noch bescheidener, kümmerlicher als gegenwärtig; aber 
unterhalten mußten sie doch werden. Damals lag die Last auf der 
Armenpflege, auf Verwandten und auf Wohlfahrtseinrichtungen. Jetzt 
ist das Recht kraft eigener Leistungen an die Stelle der damaligen Unter 
stützungen getreten. Also eine zeitliche Verschiebung: von der Zeit der 
Rot auf die Zeit des Arbeitsverdienstes; und eine örtliche Verschiebung: 
vom Staate, von der Familie usw. auf die am Arbeitsverhältnis Be 
teiligten. 
Daß die Arbeitgeber sich über die Amortisationsquote beklagen 
können, ist nur auf einen Mangel an sozialem Denken zurückzuführen. 
Denn bisher war Menschenleben das einzige, was ihnen Staat unb 
Gesellschaft kostenlos zur Verfügung stellte. Niemand denkt daran, ihnen 
die sachlichen Produktionsmittel kostenlos zu überlassen. Kein Unter 
nehmer sträubt sich dagegen, Zins für fremdes Kapital, Miete für ge 
liehenen Boden zu bezahlen; und die Amortisationsquote, die der Staat 
für die Verwendung fremder Arbeitskraft verlangt, ist sehr viel geringer 
als die bei allen sachlichen Abschreibungen übliche, und geringer als 
der Zins für geliehenes Sachkapital. Die 18 Millionen Arbeiter und 
Angestellten, die nach der letzten Berufszählung in einem Arbeitsvcrhältnis 
standen, repräsentieren im Alter von 16 Jahren ein Erziehnngskapital 
von etwa 100 Milliarden Mk. Tie gesamte soziale Versicherung macht
	        

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Weltporto-Reform. Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen, 1910.
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