Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Öffentliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf
  • I. Geschäftliche Versicherung
  • II. Öffentliche Versicherung
  • Zusammenfassung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf

Full text

Heinz Potthoff, Wer trügt die Kosten der sozialen Versicherung? 285 
darauf noch kaum 1 °/o aus. Da die Aktivitätsdauer mit durchschnittlich 
30 Jahren sicher schon zu hoch angenommen ist, so müßte bei An 
wendung kaufmännischer Grundsätze von einer genügenden Abschreibung 
die Quote dreimal so hoch sein. 
Volkswirtschaftlich kann man also von einer Belastung durch soziale 
Versicherung durchaus nicht reden, sondern nur von einer besseren Art 
der Aufbringung und Verteilung der Lebenskosten. Diese kann nicht 
nur noch viel weiter getrieben werden, sondern m u ß es auch; allerdings 
mit dem Vorbehalte, daß noch viel wichtiger als die Sorge für die 
Arbeitsunfähigen der Schutz gegen Arbeitsunfähigkeit ist. Verlängerung 
des Lebens und der Arbeitskraft, Erhöhung der Leistungsfähigkeit in 
Gegenwart und Zukunft ist die erste Forderung der Sozialpolitik. Und 
die wichtigste Aufgabe der Versicherung ist nicht die Zahlung der Renten, 
sondern die Vorbeugung vor einer Rentenbedürftigkeit. Die ärztliche 
Untersuchung und rechtzeitige Behandlung ist volkswirtschaftlich viel 
wichtiger als das Krankengeld, das vorbeugende Heilverfahren der Landes 
Versicherungsanstalten das allerwichtigste Stück unserer Invaliden 
versicherung. Die Wirkung dieser rationellen Geldaufwendungen muß 
sich schon sehr bald als Steigerung der Arbeitsdauer, als Erhöhung der 
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Volkes bemerkbar machen. 
Wenn Arbeitgeber über eine Belastung sich beschweren, so liegt 
diese nur in privatwirtschaftlichem Sinne vor. Es werden ihnen Kosten 
zugemutet, die früher von anderer Seite aufgebracht worden sind. Das 
Arbeitsverhältnis soll für den mit der Arbeit verbundenen Verbrauch 
an Lebensenergie auskommen. Das ist ein richtiger wirtschaftlicher 
Gesichtspunkt. Im Gesetze wird den Unternehmern nur die Hälfte der 
Kosten zugemutet. Aber auch diese Hälfte darf man nicht als „Aus. 
Wendungen" des Arbeitgebers betrachten. Und noch verkehrter ist die 
neuerdings sehr beliebte Darstellung der „öffentlichen Lasten" der Unter 
nehmungen, welche die Versicherungsbeiträge mit den Steuern zusammen 
wirft. Versicherungsbeiträge sind zwar durch öffentliche Gesetze er 
zwungen, sie sind aber nicht Lasten zugunsten der Öffentlichkeit, sondern 
stehen einerseits mit den Prämien für Feuerversicherung u. dgl. auf 
einer Stufe, anderseits mit Arbeitslohn. Sie sind Geschäftsspesen für 
das Geschäft. Denn in Wirklichkeit bedeuten sie nichts als eine gesetz 
liche Lohnkorrektur, um den Unterhalt der auf Lohn angewiesenen Volks 
kreise auch für Zeiten des Lohnausfalles sicherzustellen. Sie sind ein 
Teil des Arbeitslohnes, und es hängt ganz von der Konjunktur, von 
der Stärke der Organisationen, von der Einsicht der beteiligten Kreise
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Untersuchungen Über Das Versicherungswesen in Deutschland. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.