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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Das englische Agrarwesen. 
5 
schlechtesten Böden kommen nicht auf ihre Kosten, steigen aber 
die Preise durch magere Ernten, so zwingt die soziale Not in den 
großen Städten zur provisorischen Herabsetzung der Zölle. Eine 
Kommission nach der anderen tagt, ohne die wahre Ursache der Not 
lage der englischen Landwirtschaft entdecken zu können. 
Diese Situation zieht sich bis 1846 hin, denn solange befinden sich 
im Parlament, gestützt auf eine gänzlich veraltete Wahlrechtsord 
nung, die Vertreter des angeblichen Landinteresses in der Majorität 
und verhindern jeden Abbau der Zollschranken. Dann aber wird 
unter dem übermächtigen Druck der vereinigten Konsumenten, also 
der Industriellen, Kaufleute und Arbeiter, die zugleich eine Parla 
mentsreform durchsetzen, der Zollschutz erst gemildert, dann all 
mählich ganz beseitigt. 
England ist heute noch dasjenige Land, dessen Zollpolitik durchaus 
von Freihandelsprinzipien geleitet wird. Wohl hat auch England 
Zölle, aber es sind nur reine Finanzzölle, deren Ertrag ungeschmälert 
in die Staatskassen übergeht, ohne daß Dritte irgendwelchen Sonder 
vorteil davon haben. Produkte, die auch im Inland erzeugt werden, 
wie Getreide usw., werden mit Ausnahme der Spirituosen prinzipiell 
nicht besteuert, weil ja die durch den Zoll bewirkte Preiserhöhung 
einem kleinen Bruchteil des Volkes, eben den Produzenten, in Gestalt 
höherer Einnahmen zugute käme. Es würde also neben dem Staat, 
der seinen Zoll vom Import erhält, eine bestimmte Erwerbsklasse 
einseitig auf Kosten der Allgemeinheit bereichert, und dies vermeidet 
die englische Finanzgesetzgebung im Interesse der sozialen Ge 
rechtigkeit. 
Die Aufhebung der Kornzölle 1846 vernichtete nun aber nicht etwa 
die englische Landwirtschaft, im Gegenteil, sie wurde zu höherer 
Produktion, zur Steigerung der Roherträge auf der Fläche, ange 
spornt. Man konzentrierte sich auf die besseren Böden und erzielte 
hier bei nur mäßig sinkenden Preisen höhere Erträge als bisher. 
Gerade die Zeit von 1846 bis 1875 zählt zu den blühendsten der eng 
lischen Landwirtschaft. Da aber, etwa um 1875, setzt mit Vehemenz 
die überseeische Konkurrenz aus Amerika, Argentinien und Indien und 
auch aus Rußland ein. Über ihre Ursachen ist viel geschrieben wor 
den, sie liegen in erster Linie in der größeren Billigkeit des Bodens 
der überseeischen Länder, in der verbesserten Verkehrstechnik, 
namentlich der Verbilligung der Schiffsfrachten, und endlich in der
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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