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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

— 
Dr. M. J. Bonn. 
die Kolonien vom Mutterlande Menschen, Kapitalien und Absatz 
märkte zu erlangen vermöchten, ohne die sie nicht existieren können, 
dann wären derartige Opfer nötig. 
Solche Beziehungen müssen indes nicht erst geschaffen werden. 
Der wirtschaftliche Zusammenhang der Reichsglieder ist heute be 
reits ein enger; das Gefühl der nationalen Zusammengehörigkeit 
ist im Wachsen. Die Schwierigkeit einer festeren Verbindung liegt 
in der Schaffung gemeinsamer Organe begründet. Weder ein Zoll 
verein noch eine auf Begünstigungen beruhende Zollpolitik bringt 
solche selbsttätig hervor. Das alte britische Reich ist ein ge 
schlossenes Zollgebiet gewesen; es hat aber keine Organisation be 
sessen, die die Verteilung von Reichslasten und Reichsrechten er 
möglichte. Daran ist es in dem Momente zugrunde gegangen, als 
die Kolonien eine größere wirtschaftlich-politische Reife erlangt 
hatten und für Reichszwecke nur aufkommen wollten, wenn sie an 
Reichsangelegenheiten teilnehmen könnten. Die «einheitliche Han 
delspolitik» hat damals keine gemeinsame Verfassung ermöglicht. 
Die Schwierigkeit, einen Reichsverband zu schaffen, liegt in 
der Tatsache begründet, daß weder die Kolonien noch das Mutter 
land ihre Selbständigkeit aufgeben wollen. Die Angst, majorisiert 
zu werden, veranlaßt bis heute alle Beteiligten, die Frage gemein 
samer Organe sehr behutsam anzufassen. Es ist schlechterdings 
nicht einzusehen, warum die Kolonien ihre «Selbständigkeit» weniger 
argwöhnisch bewachen sollten, wenn sie 2 sh mehr für ihren Weizen 
bekommen, oder warum das Mutterland seine auswärtige Politik 
kolonialen Einwirkungen überlassen sollte, weil die Kolonien einige 
Zölle herabsetzen, auf die sie keinen Wert legen. Die Frage der 
Vorzugszölle hätte nur Sinn, wenn man hoffen könnte, daß die 
Kolonien sich mit dem Status von «Halbnationen» begnügen würden 
und gewisse Funktionen, z. B. die Verteidigung, dem Mutterlande 
überlassen wollten; wenn man unter solchen Verhältnissen Zu 
schüsse zur Bestreitung der Kosten erhalten könnte, die ihr Schutz 
verursacht, so wäre eine Möglichkeit wirtschaftlicher Ab 
machungen gegeben. Die Kolonien könnten entweder das Mutter 
land handelspolitisch begünstigen, weil es ihnen diesen Schutz ge 
währt, oder sie könnten ihm für Gegenbegünstigungen seinerseits 
Barzuschüsse für Flottenzwecke leisten. In dem Augenblick, da die 
Kolonien eigene zur Teilnahme an der Reichsverteidigung bestimmte
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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