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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die Organisation des britischen Weltreichs. 
119 
nähme mit den Kolonialregierungen erfolgen, damit sie eher im 
stande wären, solchen Verträgen beizutreten. Diese Bes chlüsse 
machten die koloniale Konferenz zu einer regelmäßig wiederkehren 
den Einrichtung. Sie wurde aus einer Jubiläumsfunktion zu einer 
Art Bundesrat, der allerdings nur alle vier Jahre zusammentreten 
sollte. 
Kurz ehe die Vorarbeiten zu einer neuen Konferenz in An 
griff genommen wurden, tauchte der von einem der bedeutendsten 
Staatsrechtler Englands (Sir Frederik Pollock) gemachte Vorschlag 
auf, einen «Reichsrat mit ausschließlich beratschlagender Stimme» 
zu bilden, dem nicht nur die Regierungen, sondern auch andere Ver 
treter angehören sollten; dieser Reichsrat sollte einen Ausschuß des 
Staatsrats bilden. Diese Anregungen verdichteten sich bald zu Vor 
schlägen, die der Staatssekretär für die Kolonien vor Einberufung der 
nächsten Konferenz den Kolonien machte. Nach denselben sollten die 
«Kolonialkonferenzen» aufhören. An ihre Stelle sollte ein «Imperial 
Council», ein «Reichsrat», treten, über dessen künftige Zusammen 
setzung die eben einzuberufende Konferenz beschließen würde. Neben 
diesem nur periodisch tagenden Reichsrat sollte eine ständige Kom 
mission stehen. Diese Kommission sollte in bestimmtem Verhältnis 
aus Vertretern der Kolonien und des Mutterlandes zuammengesetzt 
sein, ihren Sitz in London haben und die laufenden Arbeiten durch 
ein Sekretariat erledigen. Diese Anregung scheiterte an dem Wider 
stand Kanadas, dessen Regierung befürchtete, der «Reichsrat» 
möchte eine dauernde Einrichtung werden, die Mehrheitsbeschlüsse 
fassen könne und schließlich die autonome Verfassung und Verwal 
tung der Kolonien mit Selbstregierung gefährden würde; auch die 
Kommission könnte die Selbstregierung gefährden. 
Indessen hatte der Wunsch nach Schaffung von Reichsorganen in 
den australischen Kolonien Wurzel gefaßt. Als die Konferenz ein 
Jahr später als ursprünglich geplant war (1907), zusammentrat, 
schlugen Australien und Neuseeland die Bildung eines Reichsrates 
vor, der aus den Vertretern der Regierungen bestehen sollte; ihm 
sollte ein dem Reichsrat dienendes Sekretariat beigegeben werden. 
Diese Vorschläge wurden nur in abgeänderter Form angenommen. 
Das Wort «Reichsrat» wurde fallen gelassen; die Konferenz wurde 
aber von jetzt ab nicht mehr als «koloniale Konferenz», sondern als 
«Reichskonferenz», Imperial Conference, bezeichnet. Das gewünschte
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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