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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Das englische Agrarwesen. 
7 
zum Ankauf teurerer Konsumartikel, wie Fleisch, Butter, Milch, Eier, 
verwenden, die früher als Luxus gegolten hatten. Allerdings wird 
neuerdings ein großer Teil des englischen Fleischkonsums ebenso wie 
des Getreidebedarfs durch überseeischen Import, durch die Einfüh 
rung von Gefrierfleisch, gedeckt. Dieses Gefrierfleisch stellt aber 
immerhin eine mindere Qualität und eine Bedarfsdeckung nur für die 
ärmeren Volksklassen dar. Das einheimische frische Fleisch erleidet 
hierdurch keine Konkurrenz, denn es erzielt auf dem Markt viel 
höhere Preise und hat ein breites, kauffähiges Publikum. 
Jedenfalls also, was der Getreidebau verlor, gewann die Viehzucht, 
die Weide. Mit dieser Änderung der Wirtschaftsrichtung war not 
wendig eine gewisse Verödung des Landschaftsbildes verknüpft, 
denn die intensive Viehzucht braucht weniger Leute als der inten 
sive Ackerbau. Ein großer Teil der Landarbeiter wurde überflüssig 
und verschwand. Aus diesem starken Rückgang der landwirtschaft 
lichen Bevölkerung haben nun viele Schriftsteller etwas voreilig ge 
schlossen, die englische Landwirtschaft sei ruiniert und habe den 
Boden als unlohnend liegen gelassen. Nichts ist falscher als das. 
Es liegt dieser Annahme die irrige Auffassung zugrunde, intensiv 
sei nur ein Landwirtschaftsbetrieb, wo auf die Fläche möglichst viel 
Handarbeit verwendet würde, etwa nach Art der chinesischen 
Spatenkultur, wo also das Landschaftsbild von Menschen wimmelt. 
Dies ist aber nur e i n e~Art der Intensität, die sogenannte Arbeits 
intensität. Neben dem Produktionsfaktor Arbeit gibt es aber in der 
Landwirtschaft bekanntlich noch einen anderen Produktionsfaktor, 
der gerade in den westeuropäischen Industriestaaten wachsende Be 
deutung gewonnen hat, das ist der Faktor Kapital. Unter beson 
ders günstigen Umständen können Arbeit und Kapital gleich intensiv 
auf den Boden verwandt werden, dann ist die Wirtschaft arbeits- 
u n d kapitalintensiv, häufiger aber wird es nur möglich sein, einen 
von beiden Faktoren, den am reichlichsten und billigsten vorhande 
nen, anzuwenden, dann tritt eine Dissoziation ein, und die Wirtschaft 
ist entweder nur arbeits- oder nur kapitalintensiv. 
Für diesen letzteren Fall bietet gerade die englische Landwirtschaft 
ein klassisches Beispiel. Seine besonders im regenreichen Westen ge 
legenen, rein auf Erzeugung von Vieh gerichteten Weidewirtschaf 
ten, die hohe Werte repräsentieren und hervorbringen, sind typisch 
kapitalintensiv; sie sind ganz auf die Produktion von Qualitätsware
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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