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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

130 
Dr. M. J. Bonn. 
bezweifeln, ob gerade Tripolis der geeignete Platz für eine derartige 
Siedlungskolonie ist. Man wird aber- dieser Bewegung, in die sich 
Italien mit größtem Enthusiasmus stürzte, nur gerecht werden 
können, wenn man sich vergegenwärtigt, «daß es in erster Linie ein 
Imperialismus zur würdigen Unterbringung des aus den untersten 
Klassen bestehenden Bevölkerungsplus ist». 
Die Stimmungen und Strömungen, die Italien beeinflußt haben, sind 
in Deutschland nicht unbekannt. Sie haben in der Zeit, als Deutsch 
land noch ein Auswanderungsland war, zu den stärksten Kräften ge 
hört, die die deutsche Kolonialpolitik in den Fluß brachten. Sie sind 
auch heute, obgleich Deutschland längst ein Einwanderungsland ge 
worden ist, nicht verschwunden. Gelegentlich der Marokkokrise hat 
in manchen Kreisen eine Stimmung geherrscht, die der italienischen 
durchaus vergleichbar war. Sie forderte eine Aufteilung Marokkos, 
bei der Deutschland in den Besitz des Susgebiets kommen sollte. 
Sie hoffte dadurch Ländereien zu gewinnen, die für eine deutsche 
Massensiedlung geeignet wären. Gibt man solchen Anschauungen 
die Bezeichnung «Imperialismus», so müßte man den Imperialismus 
als eine Bewegung bestimmen, die neue, wenn möglich menschen 
leere Länder in überseeischen Gebieten zu gewinnen trachtet, um 
sie mit Angehörigen des erobernden Volkes zu besiedeln. Je geringer 
die Zahl der vorhandenen Eingeborenenbevölkerung ist, je schneller 
diese vor den Einwanderern zurückweicht oder durch Berührung 
mit ihnen abstirbt, desto besser wäre es. Man sucht weder ihre 
Dienste, noch die Erzeugnisse ihres Fleißes, sondern man sucht Heim 
stätten für Auswanderer, Gebiete, in denen außerhalb der Grenzen 
des sie entsendenden Mutterlandes Tochtervölker heranwachsen 
können. Diese Tochtervölker sollen das verjüngte Ebenbild des hei 
mischen Volkstums darstellen und seine nationalen Eigenschaften in 
ungetrübter Reinheit forterhalten und fortpflanzen. Wie es die Be 
gründer Neuseelands aussprachen, war ihr «Zweck, die Verpflan 
zung der englischen Gesellschaft, unter Beibehaltung des richtigen 
Verhältnisses ihrer verschiedenen Schichten; unser Recht, unsere 
gewohnte Umgebung, unsere Gepflogenheiten, unsere Sitten und 
Empfindungen — kurz alles Englische bis auf den Boden wollen wir 
mitbringen. Wir wollen die Grundlagen der Kolonie jetzt so legen, 
daß in wenigen Generationen Neuseeland der Welt ein Gegenstück 
unseres Vaterlandes zeigen wird, an Reichtum und Macht sowohl,
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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