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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Der moderne Imperialismus. 
133 
Verwaltung haben eine über den Machtkreis örtlicher Angelegen 
heiten hinausgehende Entwicklung genommen. Sie genießen seit 
Jahren das Recht, eine selbständige Handelspolitik zu verfolgen. 
Sie schließen, wenn auch in verhüllter Form, internationale Verträge 
ab. Sie nehmen an den Kriegen des Mutterlandes teil und bean 
spruchen das Recht, deren Berechtigung zu prüfen. Seit mehr als 
dreißig Jahren ist nun eine Bewegung im Gange, die nach Formen 
sucht, um einen Zusammenschluß zwischen Mutterland und Kolonien 
herbeizuführen. Diese Bewegung wird allseitig mit dem Namen «Im 
perialismus» bezeichnet. Es handelt sich bei diesem Imperialismus 
nicht darum, dem britischen Reiche neue Gebiete zu gewinnen. Seine 
Träger haben zwar in einzelnen Kolonien, wie z. B. in Südafrika, 
eine Ausdehnung des Kolonialgebietes erfolgreich erstrebt, damit 
nicht feindliche Elemente die Reichsgrenzen beengen oder gefährden 
möchten. Ihr eigentliches Ziel ist aber neben der Erschließung der 
bereits gewonnenen Länder durch britisches Kapital und deren Be 
siedlung durch britische Auswanderung der Zusammenschluß des 
Mutterlandes mit den Tochtervölkern zu einem Reichsverein, nicht 
die Erwerbung und Absteckung neuer Gebiete, die das Mutterland 
besiedeln möchte. 
Dabei sind die Bevölkerungen der in Frage stehenden Kolonien 
weder der Abstammung, noch der Geistesart nach, denen des Mutter 
landes vollkommen gleich. Der Australier, der Kanadier, der Süd 
afrikaner weisen, selbst da, wo sie rein englischer Abstammung sind, 
Charaktereigenschaften auf, durch die sie sich sowohl voneinander als 
auch von den Engländern des Mutterlandes unterscheiden. Es leben 
überdies in diesen Kolonien geschlossene Gruppen fremdnationaler 
Bevölkerungen. Man hat früher darauf gerechnet, daß sie — vor 
allem die Franzosen in Kanada — durch stete Berührung mit der 
Masse der englischen Einwanderer ihre Nationalität verlieren und 
allmählich zu englisch sprechenden Kanadiern werden würden. Zu 
diesem Zwecke ist ursprünglich die französische Provinz Quebec mit 
der englischen Provinz Ontario vereinigt worden, damit sie «eine 
englische Provinz werden möchte». Diese Politik hat sich nicht be 
währt. Die französischen Kanadier sind Franzosen geblieben und 
reichstreu geworden. Niemand denkt heute daran, sie ihrer Natio 
nalität zu berauben. Sie werden, ohne Rücksicht auf dieselbe, als 
vollwertige Mitglieder des zu schaffenden britischen Reichsver,-
	        

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Die Doppelte Kaufmännische Buchhaltung. Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co., vormals G.J. Göschen’sche Verlagshandlung - J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung - Georg Reimer - Karl J. Trübner - Veit & Comp., 1923.
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