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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

134 
Dr. M. J. Bonn. 
bandes betrachtet, der kein Abhängigkeitsverhältnis, sondern ein 
Teilhaberschaftsverhältnis zwischen Muttervolk und Tochtervolk 
darstellen soll. Es bedeutet also der Zusammenschluß des Mutter 
landes mit seinen Kolonien, den dieser Imperialismus erstrebt, nicht 
eine Zusammenfassung des in alle Welt verstreuten, britischen 
Volkstums auf Grundlage der britischen Nationalität. Er bezweckt 
vielmehr die Schaffung einer Reichsgemeinschaft, in der Raum für 
andere, vollberechtigte Nationalitäten ist. An Stelle der einseitigen 
Betonung der eigenen Nationalität, wie sie der ausbreitungslustige 
Imperialismus vornimmt, der leere Räume zur Ausfüllung mit den 
eigenen Volksgenossen besetzen will, und damit eine geographische 
Ausdehnung des eigenen Volkstums erstrebt, tritt hier eine über die 
Nationalität hinausgehende, die Völker zusammenschließende Be 
wegung. Dieser Imperialismus ist nicht länger gleichbedeutend mit 
«Nationalismus». 
II. 
Als die Vereinigten Staaten im Jahre 18Q8 Spanien den Krieg er 
klärten, waren sie nicht von dem Bestreben geleitet, neue Gebiete 
für sich zu erwerben. Die Mehrheit der amerikanischen Bevölke 
rung war vielmehr von der Überzeugung durchdrungen, daß die Er 
werbung überseeischer Besitzungen ein Übel sei, das ein gütiges 
Geschick der Union erspart habe. Der Zweck des Krieges war die 
Beseitigung der spanischen Herrschaft in Kuba, die dort zu fort 
währenden Aufständen und Revolutionen geführt hatte. Kuba sollte 
die Freiheit gegeben und so Raum für die wirtschaftliche Entwick 
lung der zahlreichen kubanischen und amerikanischen Interessen ge 
schaffen werden, die die spanische Herrschaft bis dahin verhindert 
hatte. Es sollte ein Befreiungskrieg, kein Eroberungskrieg sein. Das 
Ergebnis des Krieges war aber, daß die Vereinigten Staaten Spanien 
nicht nur aus Kuba, sondern auch aus den Philippinen vertrieben. Sie 
gaben zwar Kuba eine republikanische Verfassung; sie vermochten 
aber nicht, sich aus den Philippinen zurückzuziehen, denn eine 
mächtige Bewegung, die sich selbst als die «Imperialistische» be- 
zeichnete, zwang sie, die neu erworbenen Gebiete zu behalten. So 
wurden Portorico und nach langen Kämpfen mit den Eingeborenen 
die Philippinen amerikanische Kolonien. 
Die Gedankengänge dieses amerikanischen Imperialismus waren
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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