Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Der moderne Imperialismus. 
137 
Völker entweder durch ein dem Mutterlande angehöriges Beamten 
tum oder durch ausgewanderte Kolonisten regieren könne. Das ist die 
Politik, die Rom so erfolgreich an vielen Orten der Welt versucht hat. 
Sie ist von den herrschenden Staaten Europas bis auf den heutigen 
Tag vielfach angewandt worden, um unterworfene, stammfremde 
Völkerschaften zu entnationalisieren. Der Kolonist als Träger 
mutterländischer Gewohnheiten, mutterländischer Gedanken und 
mutterländischer Empfindungen wird hinausgesandt, um auf er 
obertem Lande ein neues Heim zu begründen. Er soll dort im neuen 
Boden Wurzel schlagen, aber indem er das tut, seine Eigenart dem 
Lande übertragen, nicht die des Landes annehmen. Er soll zwischen 
den Eingeborenen als Nachbar oder als Herr sitzen und sie durch 
sein Beispiel mit den Gepflogenheiten des zivilisierenden Volkes ver 
traut machen. Er soll sich mit ihnen verschmelzen und mit ihnen zu 
einem Volke werden, das nicht die Züge der Heimat trägt, die es 
geboren hat, sondern der Heimat, der die Zugewanderten ent 
stammen. Er soll ihnen die Nationalität, die Sitte und die wohl 
löbliche Ordnung vermitteln, die das Mutterland groß gemacht 
haben und die es den Besiegten als Entgelt für die Unterwerfung 
schenken will. Das waren z. B. die Vorstellungen, die die englische 
Politik in Irland im 16. Jahrhundert geleitet haben. Die Iren, die 
noch vielfach Nomaden waren und in loser Clanverfassung lebten, 
sollten durch englische Siedler zu Ackerbauern gemacht werden. Sie 
sollten feste Wohnsitze einnehmen und, von den Bedrückungen 
ihrer Clanhäuptlinge befreit, den wohltätigen Formen des englischen 
Rechtes unterstellt werden. Sie sollten sich der englischen Sprache 
bedienen, irische Namen ablegen, die Zeichen kriegerischen Kelten- 
tums — flatternde Locken und wilde Schnurrbärte — abrasieren und 
zu braven englischen Ackerbauern werden. Sie sollten nicht von den 
Kolonisten geschieden bleiben, sondern mit ihnen unter dem gleichen 
Rechte leben, Ehen mit ihnen schließen und Verkehr pflegen und 
so durch Vermischung und Nachahmung zu Engländern werden. 
«Konformität, Konkordanz und Vertrautheit in Sprache und Rede, 
in Sitte, Ordnung und Tracht mit denen, die einem zivilisierten Volke 
angehörten» erstrebte die englische Politik, «denn nichts erhält viele 
seiner (des Königs) Untertanen in dem genannten Lande so sehr 
in einer beinahe wilden und barbarischen Lebensweise, als die Tren 
nung, die zwischen ihnen in Rede, Sprache, Ordnung und Tracht
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.