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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

140 
Dr. M. J. Bonn. 
zu seiner Religion bekehrt, da er sie für Geschöpfe hielt, für die die 
christliche Religion nicht geeignet schien. Er hat sogar in Südafrika, 
wie seinerzeit in den sklavenbesitzenden Staaten der Union, die 
Tätigkeit der Mission zu erschweren gesucht. Auch wo er nicht so 
weit gegangen ist, hat er doch die Eingeborenen nicht als vollwertige 
Mitmenschen betrachtet, denn er war und ist davon überzeugt, daß 
keine Gesetzgebung und keine Erziehung der Welt imstande sein 
wird, sie in Europäer zu verwandeln. Wie hoch man immer ihr 
Können und ihr Wissen steigern möge, sie können ihre Farbe nicht 
ändern; der Unterschied zwischen schwarz und weiß wird bestehen 
bleiben und damit jede äußere Anpassung unmöglich machen. Es 
ist so ein elementarer Rassenunterschied gegeben, der im Laufe der 
Zeit die ganze Erbitterung eines Klassenunterschiedes anzunehmen 
beginnt. 
Zu Anfang der kolonialen Entwicklung pflegt das Zusammenleben 
zwischen Eingeborenen und Europäern, schon infolge des Mangels 
an europäischen Frauen, verhältnismäßig eng zu sein. Nicht nur 
außereheliche Vermischungen, auch eheliche Verbindungen kommen 
häufig vor. Ein ganzer Stamm Südafrikas, die sogenannten Bastards, 
die heute zum Teil auf deutschem Gebiete sitzen, und über einundeine- 
viertel Million Mischlinge in den Vereinigten Staaten verdanken 
diesen Beziehungen ihren Ursprung. Idealistische Träumer, z. B. 
manche Missionare, gaben sich früher der Hoffnung hin, diese zu 
nehmende Rassenvermischung werde schließlich eine nationale Ein 
heit auf der Grundlage der herrschenden Rasse herbeiführen; der 
Eingeborene werde durch Vermischung mit dem Weißen auf dessen 
Höhe gehoben werden. Diese Hoffnung ist nicht etwa an der physi 
schen Abneigung der verschiedenen Rassen gescheitert. Die hohe 
Zahl der Mischlinge in der ganzen Welt beweist, daß man sich auf 
diese nicht verlassen kann; sie ist durch das immer stärker werdende 
Gefühl der sozialen Überlegenheit vernichtet worden, das dem 
Weißen eben seine Herrschaft über den Eingeborenen gibt. Das 
Gefühl wird um so stärker, je mehr das Gesetz die Gleichheit beider 
Rassen anstrebt. Die Entwicklung des Südens der Vereinigten 
Staaten seit Aufhebung der Sklaverei mag zum Beweis dienen. — 
Der Europäer fühlt sich als Herr, einerlei, wie niedrig sein Ursprung 
in der Heimat gewesen ist, der kraft seiner Hautfarbe und dank der 
durch sie verbürgten Eigenschaften herrschen muß; ihm gegenüber
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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