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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

142 
Dr. M. J. Bonn. 
sellschaftsordnung zu übermitteln, unter der der Weiße selbst ge 
deiht, und die er einzig und allein für gedeihlich hält. Die weniger 
ethisch gestimmten Mitglieder der herrschenden Rasse nehmen aber 
weder in der Praxis noch in der Theorie einen solchen Standpunkt 
ein. «Das Volk wird nicht dulden, daß Gleichheit zwischen Schwar 
zen und Weißen besteht,» sagt das Grundgesetz der südafrikanischen 
Republik ohne weitere Umschweife. Man begnügt sich überdies nicht 
mit dieser, ein für allemal festgelegten natürlichen Überlegenheit. 
Es werden Bestimmungen erlassen, die nicht nur eine Vermischung 
mit den Eingeborenen verhindern sollen, sondern auch deren Er 
ziehung erschweren, ihnen den Zugang zu den gelernten Berufen 
verschließen oder ihnen den Erwerb von Grundbesitz verbieten, da 
mit man sie dauernd als unterworfene Bevölkerung behandeln kann. 
So ist ihnen z. B. in Deutsch-Siidwestafrika das Halten von Groß 
vieh verboten worden, nicht etwa, weil man Nomaden zur Aufgabe 
der Weidewirtschaft zwingen wollte, sondern weil man die billige 
Konkurrenz der Eingeborenen fürchtete und sie ausschließlich auf 
die Lohnarbeit im Dienste weißer Farmer zu verweisen bestrebt war. 
Der Gedanke, daß die Herrschaft des Weißen dazu dienen soll, den 
Eingeborenen möglichst zu heben, tritt in dieser Form des Imperia 
lismus stark zurück. Soweit neben der bloßen Ausnützung über 
haupt noch sittliche Gesichtspunkte maßgebend sind, beschränken 
sie sich auf die Pflicht des Kolonisten, den Eingeborenen, der zum 
Dienen geboren ist, als Knecht gut zu behandeln, aber nicht an seiner 
Hebung zu arbeiten. Die nationale Mission des Imperialismus, die 
den Eingeborenen mit Gewalt zu einem «farbigen Europäer» machen 
wollte, ist zu Ende; seine Aufgabe ist jetzt, dessen Europäisierung 
möglichst zu verhindern. Dieser Imperialismus wird von der Mehr 
zahl der ortsansässigen Kolonisten vertreten, die ihn nicht nur in 
ihrem Gebiete aufrechterhalten möchten, sondern über dessen Gren 
zen tragen wollen, getrieben durch Bedarf an Land und an ein 
geborenen Arbeitskräften. Sie betrachten sich dabei als Vertreter 
des mutterländischen Volkstums, abgesehen von den nicht eben 
seltenen Augenblicken, wo das Mutterland zugunsten der Einge 
borenen einzuschreiten versucht und das Ideal der «Nationalisie 
rung» durch allmähliche Gleichstellung der Eingeborenen, also wie 
z. B. in der Kapkolonie durch Gewährung des Wahlrechts, durch 
setzen will.
	        

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Internationale Konvention Zum Gegenseitigen Schutz Privater Vermögensrechte Im Ausland. 1927.
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