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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Der moderne Imperialismus. 
149 
Eingeborene allerdings nicht stehen; er will nicht länger in der 
blinden Abhängigkeit eines ehemalig orientalischen, jetzt europäi 
sierten Despotismus verharren. Er borgt die politischen Ideale des 
» herrschenden Volkes, er ruft nach Freiheit und verlangt die Verfas 
sungsformen, die dieses sich geschaffen hat. «Englische Beobachter,» 
schreibt ein indischer Mohammedaner, «dürfen nie vergessen, daß 
unter den Hindu in ganz Indien eine starke Neigung besteht, die 
nationalen Bewegungen nachzuahmen, die in der europäischen Ge 
schichte erfolgreich gewesen sind.» So kommt aus der Eingeborenen 
bevölkerung heraus, erst kaum vernehmlich, dann stärker und stärker 
werdend, der Ruf nach teilweiser Europäisierung. Man will nicht 
die eigene Nationalität verlieren, man will sie nicht vom Herrscher 
zertrümmert sehen, man will aber auch nicht, daß der Herrscher 
es einem versage, an den Kultureinrichtungen Anteil zu nehmen, die 
ihn selbst groß und mächtig gemacht haben. Man will so auf 
der einen Seite die eigene Nationalität bewahren, man will aber vom 
, Europäer hinzulernen, was man zur Selbstbestimmung braucht. 
So ist eine Auffassung entstanden, die die Eingeborenen zwar nicht 
in Europäer umwandeln will, aber ihnen europäische Einrichtungen, 
ihren Bedürfnissen entsprechend umgestaltet, vermitteln soll. Sie 
sollen dabei zur Mitarbeit an diesem Werke herangezogen werden. 
Daher hat man, allerdings mit vielen Einschränkungen, bereits parla 
mentarische Vertretungen der Eingeborenen eingeführt, nachdem 
ihre Mitwirkung in Justiz und Verwaltung schon seit Jahren statt 
gefunden hat. In Algier z. B. sind die Delegationen der Eingeborenen 
zur Teilnahme an der Finanzverwaltung herangezogen worden. In 
Indien haben die Reformen der letzten Jahre eine weitgehende Um 
gestaltung der politischen Stellung der Eingeborenen zur Folge 
gehabt. Der gesetzgebende Rat des Vizekönigs (Imperial Legisla- 
* tive Council) besteht seit denselben aus 60 Mitgliedern; fast die 
Hälfte derselben sind gewählte Vertreter der Eingeborenen. In den 
gesetzgebenden Räten der Provinzen von Madras, Bombay und 
Bengalen haben die gewählten eingeborenen Abgeordneten heute 
die Majorität. Der Exekutive ist allerdings das Recht Vorbehalten, 
gegen jede Maßnahme ihr Veto einzulegen; aber selbst diese Exe 
kutive enthält heute eingeborene Mitglieder. Im Staatsrat (Executive 
Council) des Vizekönigs und der Provinzialgouverneure sitzt heute 
je ein indisches Mitglied; und in der Londoner Zentralbehörde, dem
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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