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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Das englische Agrarwesen. 
13 
wesen auf dem Festland, besonders in Deutschland, spielt. Ebenso 
bekannt ist es aber auch, daß es seine stärksten Wurzeln im Süden 
und Südwesten hat, also in überwiegend kleinbäuerlichen Gegenden, 
nicht in Ostelbien mit seinen Großbetrieben und seinem Großgrund 
besitz. Der Kleinbetrieb hat eben vom genossenschaftlichen Zu 
sammenschluß größere Vorteile wie der Großbetrieb, der durch 
die Ausdehnung des Unternehmens selbst schon eine Art von Asso 
ziation darstellt. Dem Kleinbetrieb ist es bei seinem Zusammen 
schluß vor allem zu tun um gemeinsamen Ein- und Verkauf landwirt 
schaftlicher Bedarfsartikel und Produkte, weil der einzelne den Markt 
nicht überblicken kann, um billige Beschaffung von Betriebskredit, 
um gemeinsame Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Rohpro 
dukte usw. Das alles kann der Großbetrieb in der Regel auch isoliert 
erreichen. In England aber (wiegt der Großbetrieb heute noch vor; 
es kommt dazu, daß er von Pächtern geleitet wird, die nicht so seß 
haft sind wie Bauern, sich also wenig zu dauernden Mitgliedern einer 
Genossenschaft eignen. Dazu sind diese Pächter kaufmännisch 
derart geschult, daß sie in dieser Beziehung eines Anschlusses an 
eine Genossenschaft kaum bedürfen, und in ihren wirtschaftlichen 
Bestrebungen derartig selbständig und individualistisch, daß sie sich 
schwer mit ihren Berufsgenossen unter einen Hut bringen lassen. 
Ferner ist das Problem der Beschaffung von Betriebskredit, in 
Deutschland ein Hauptgrund für den Zusammenschluß des Bauern 
standes, für den englischen Pächter weniger brennend, weil er im 
kapitalreichen England leichter Geld bekommt und außerdem eben 
als Pächter sein Betriebskapital nicht im Ankauf des Guts festzulegen 
braucht, sondern es zu wirtschaftlichen Meliorationen in der Hand 
behalten kann. 
Diese Gründe zur Beteiligung am Genossenschaftswesen fallen 
also für den englischen Pächter sämtlich weg. Den Verkauf seiner 
Produkte aber hat der englische Großbetrieb sehr praktisch geregelt 
und dadurch einigermaßen den genossenschaftlichen Absatz ersetzt. 
Dieser letztere bezweckt es doch, den Zwischenhandel auszuschalten 
und selbst an den Markt heranzukommen; die englischen Markt 
organisationen nun machen den Zwischenhandel, über den in 
Deutschland so viel geklagt wird, bis zu einem gewissen Grade 
dem landwirtschaftlichen Produzenten dienstbar. Der englische 
Großproduzent beschickt selbst den Markt. Auf den lokalen Ge 
treidemärkten wird das Korn der Produzenten nach Typen, nach
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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