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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Das englische Kreditwesen. 
41 
Verfügung der Spekulation stehender Summen. Die Stock Exchange 
ist eine geschlossene Korporation, deren Mitglieder unter der 
strengen Aufsicht eines selbst gewählten Komitees stehen. Die 
Mitglieder der Stock Exchange zerfallen in Brokers — reine ver 
mittelnde Kommissionäre — und in Jobbers oder Dealers 
Effektenhändler, die auf eigene Rechnung Effekten kaufen und ver 
kaufen. 
Auf dieser Kombination beruht die Aufnahmefähigkeit der Lon 
doner Fondsbörse; denn während ohne dieselbe ein Broker, der 
z. B. mit dem Verkauf einer gewissen Summe, sagen wir: Konsols 
betraut ist, diesen Auftrag erst erledigen kann, wenn er einen oder 
eine Kombination von mehreren Brokers gefunden hat, die Aufträge 
haben, die entsprechenden Beträge zu kaufen, so kann er statt 
dessen jederzeit seine Verkaufs- und Kaufaufträge bei dem Jobber 
erledigen, wenn nur sein Einkaufs- oder Verkaufspreis den von 
diesem aufgestellten Sätzen entspricht. Die Jobber verfahren dabei 
so, daß sie für die von ihnen bevorzugten Gattungen von Wert 
papieren zwei Preise aufstellen: denjenigen, zu dem sie kaufen, und 
den, zu dem sie verkaufen; der Unterschied zwischen beiden heißt 
«the turn of the market» und stellt den Verdienst des Jobbers dar. 
Naturgemäß reicht das eigene Kapital der Jobber nicht aus, um 
große Mengen von Wertpapieren aufzunehmen und zu halten, bis 
sie dieselben mit Gewinn Weiterverkäufen können. Darum depo 
nieren sie die von ihnen erworbenen Papiere bei ihrer Bank, welche 
ihnen dagegen Vorschüsse gibt, genau wie dies bei den Wechsel 
maklern geschieht. Hierdurch wird die Stock-Exchange zur Trägerin 
der lokalen und auch der internationalen Kapitalvermittlung; denn 
ohne diese kombinierte Aktion der Fondsmakler und der Banken 
wäre die Plazierung einheimischer wie fremder Anleihen, Aktien usw. 
erschwert. Sie ermöglicht es, daß in London eigentlich für jedes 
Wertpapier ein Markt zu finden ist durch die Kombination der 
Bereitstellung des Kapitals seitens der Bank und der richtigen Be 
urteilung des inneren Wertes seitens der arbeitsteilig spezialisierten 
Jobber. 
Dieses ist aber nur einer der Kanäle, welche die Banken und 
die Fondsbörse verbinden, ganz abgesehen davon, daß die Banken 
Wertpapiere für Rechnung ihrer Kunden auf der Börse kaufen und 
verkaufen lassen und zur dauernden Anlage eines Teiles ihrer Re
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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