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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die Arbeiterfrage in England. 
51 
• 
sich aufbauenden, neuen organisatorischen Formen, die die Grund 
lage zu der günstigen Lage der unteren Klassen von den sechziger 
bis in die achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts schaffen: die Gewerk 
schaften (Trade Unions) auf der einen Seite, die Genossenschaften, 
vor allem die Konsumvereine, auf der anderen Seite. Die Gewerk 
schaften nehmen ihren Ausgang von der hochentwickelten Textil 
industrie und breiten sich schnell fast auf alle anderen Gewerbe aus. 
Überall gründen die gelernten Arbeiter festgefügte Vereine, die die Arbeits 
vermittlung, das Reisewesen, die Krankenversicherung und die Unter 
stützung während Arbeitslosigkeit und Streik sich zur Aufgabe machen. 
Mit der Zeit schließen sich die Vereine zu großen Industrieverbänden zu 
sammen, die sich ihrerseits gemeinsame Organe schaffen, die im Namen 
der gesamten gelernten Arbeiterschaft sprechend, immer größeren sozialen 
und politischen Einfluß erlangen. Die Konkurrenz der beiden führenden 
Parteien, der Liberalen und der Konservativen, um die Stimmen der 
Arbeiter ermöglicht es diesen, trotz des Mangels einer eigenen 
Vertretung im Parlament, ihre berechtigten Forderungen, sei es 
durch die eine, sei es durch die andere Partei, zur Anerkennung und 
zur Realisierung in neuen Gesetzen zu bringen. Eine Reihe von 
Parlamentsreformen vergrößert ständig die Masse der stimmbe 
rechtigten Arbeiterschaft. Die demokratische Finanzpolitik William 
Gladstones entlastet die unteren Klassen in weitgehendstem Maße 
von drückenden Steuern und Abgaben, und nachdem in den sechziger 
Jahren eine große Parlamentsenquete die Öffentlichkeit über den 
wirklichen Charakter der Trade Unions aufgeklärt hat, erlangen 
diese in den siebenziger Jahren ihre völlige Anerkennung durch die 
Gesetzgebung. Sie werden von nun an als grundlegende Faktoren 
des industriellen Aufbaues angesehen, die Unternehmer in allen 
Berufen gewöhnen sich daran, in Gemeinschaft mit den Beamten 
der Trade Unions die Lohn- und Arbeitsverhältnisse der verschiede 
nen Gewerbe festzusetzen, und solche Vereinbarungen werden dann 
ohne weiteres auch als maßgebend für die Masse der nichtorgani- 
sierten Arbeiterschaft betrachtet. 
Daneben ermöglicht die in den vierziger Jahren aus den kleinsten 
Anfängen (die Pioniere von Rochdale) entstandene Genossenschafts 
bewegung, welche allmählich zu einem ganz Großbritannien be 
deckenden Netz von einander in Verbindung stehenden Vereinen an 
gewachsen ist, die billige Deckung der notwendigsten Lebens 
4*
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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