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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die Arbeiterfrage ln England. 
53 
* 
die Stellung der öffentlichen Meinung gegenüber der Gewerk 
schaftsbewegung, man beginnt diese als eine Tyranisiernng zu 
empfinden. 
Gleichzeitig aber regte es sich in der Arbeiterschaft selbst. Die 
Gewerkschaftsvereine nach altem Muster waren ja lediglich eine 
Organisation der Hochgelernten, der Elite der Arbeiterschaft, die 
halb- und die ungelernten Arbeiter hatten nur indirekt an ihren Vor 
teilen teilgenommen. Der große Dockstreik von 1889, dessen Erfolg 
hauptsächlich auf der werktätigen Sympathie der öffentlichen Mei 
nung beruhte, zeigte zum erstenmal die Möglichkeit der Organisation 
auch der ungelernten Arbeiter. Auch sie, die zahlenmäßig die 
Masse der Arbeiterschaft darstellen, schlossen sich zu großen 
Vereinen zusammen. Deren Stellung ist aber von Anfang an eine 
völlig andere als die der auf Selbsthilfe beruhenden alten Vereine. 
Die Löhne der ungelernten Arbeiter waren viel zu niedrig, als daß 
es ihnen möglich gewesen wäre, durch hohe Beiträge die nötigen 
Unterstützungsfonds zu schaffen. Sie waren also von Anfang an 
darauf angewiesen, sich nach Hilfe von außen umzusehen, und es 
ist daher wenig erstaunlich, wenn diese neuen Vereine staatssozia 
listische Neigung zeigen. Damals tauchen zuerst die heute im Mittel 
punkt der ganzen Bewegung stehenden Forderungen auf, wie staat 
liche Alters-, Kranken-, Invaliden- und Unfallversicherung, zu denen 
die deutschen Einrichtungen das Vorbild abgegeben haben, die 
Forderung nach dem Achtstundentag in allen Gewerben, vor allem 
die Forderung des sogenannten Living Wage, d. h. die Forderung 
nach einem gesetzlichen Minimallohn in allen Gewerben, der allen 
Beteiligten eine menschenwürdige Existenz unter allen Umständen 
garantieren soll. Zu all diesem kam dann noch eine etwa 1896 ein 
setzende und bis zum heutigen Tage andauernde, fast allgemeine 
Preissteigerung, die bei gleichbleibenden Geldlöhnen innerhalb eines 
Jahrzehntes eine Herabsetzung der Reallöhne der Arbeiter bis auf 
20 Proz. für einzelne Kategorien bedeutet. 
Parallel mit diesen rein wirtschaftlichen Entwicklungstendenzen 
ging ein vollkommener Umschwung der politischen Ansichten. Der 
alte Liberalismus mit seinem Prinzip des «Laissez faire», seinem Indi 
vidualismus und seinem Glauben an Selbsthilfe, mit seinen welt 
bürgerlichen Ideen von Demokratisierung und Einigung aller Völker 
unter das Banner des Friedens wurde ersetzt durch den modernen
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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