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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

54 
Dr. Edgar Jaffe. 
Imperialismus. Unter dem Drucke dieser Bewegung vergrößert Eng 
land sein Kolonialreich um ungeheuere Gebiete in Afrika und Asien. 
Die Periode des allgemeinen Friedens wird abgelöst durch eine 
solche neuer kriegerischer Ereignisse, von denen vor allem der 
Burenkrieg und dann die Flottenkonkurrenz mit Deutschland den 
Engländern stetig steigende finanzielle Lasten auferlegt, die zum 
größten Teil auf die mittleren und oberen Klassen entfallen. 
Dies führt zu einer veränderten Stellungnahme der öffentlichen Mei 
nung gegenüber den Ansprüchen der Arbeiter, eine Veränderung, 
die sich am klarsten bei der Rechtsprechung mit Bezug auf die Ge 
werkvereine darstellt. Entscheidend in letzterer Beziehung ist der 
berühmte Rechtsspruch des Oberhauses in dem sogenannten «Taff 
Vale Case». Die Taff Vale Eisenbahn- und Grubengesellschaft hatte 
die Führer der Arbeiterorganisation auf Schadenersatz für die bei 
Gelegenheit eines Streikes erlittenen Verluste verklagt, und das 
Oberhaus entschied, daß die Fonds der Gewerkschaft hierfür zivil- 
rechtlich haftbar gemacht werden sollten. Damit war der Gewerk 
schaftsbewegung die Axt an die Wurzeln gelegt, und diese Tatsache 
hat mehr als alles andere dazu geführt, daß die Arbeiterschaft sich 
von neuem mit unerhörter Energie der politischen Betätigung zu 
wandte, da sie einsah, daß nur durch eine entsprechende Macht 
stellung im Parlament den auf dem Wege der Rechtsprechung 
drohenden Gefahren zu begegnen sei. Hiermit beginnt eigentlich 
die heutige Periode der englischen Arbeiterfrage. 
Bereits in den neunziger Jahren waren einzelne Versuche, eine 
sozialistische Partei in England ins Leben zu rufen, zu verzeichnen, 
so die Gründung der Independent Labour Party im Jahre 1893. Aber 
erst im Jahre 1900 schlossen sich unter dem Drucke der Verhältnisse 
(es war eben ein Parlament mit einer konservativen Majorität von 134 
Sitzen gewählt worden) die drei bestehenden sozialistischen Orga 
nisationen (Independent Labour Party, Socialdemocratic Federation 
und Fabian Society) mit Vertretern der Gewerkschaften zu einer 
vorläufigen Vereinigung, dem Labour Representation Comittee, zu 
sammen, aus der dann einige Jahre später die neue parlamentarische 
Vertretung der Arbeiterschaft, die Labour Party, entstand. 
Als im Jahre 1906 die konservative Partei, die Trägerin des 
neuen Imperialismus, der liberalen das Feld räumen mußte, wurde 
zu gleicher Zeit das alte Zwei-Parteien-System im englischen Paria
	        

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Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
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