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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

5ö 
Dr. Edgar JaJfe. 
weise und eine weitere Million freiwillig die Vorteile dieser Gesetz 
gebung genießen wird, deren Kreis weiter gezogen ist als bei ihrem 
deutschen Vorbilde. Die Beiträge pro Woche setzen sich zusammen 
aus Zahlung der Arbeiter: 3 d pro Woche für weibliche, 4 d für 
männliche; der Unternehmer: 3 d für jeden Arbeiter; und des 
Staates: 2 d pro Kopf. Wenn der Arbeiter weniger als 2 s 6 d 
pro Woche verdient, so vermindert sich sein Beitrag, während der 
des Unternehmers steigt. Drittens: ein Gesetz gegen Arbeitslosig 
keit, das zunächst allerdings nur den Maschinenbau, den Schiffsbau, 
das Baugewerbe, im ganzen etwa 4 Millionen Arbeiter einbezieht. 
Auch hier werden die Kosten gemeinsam vom Arbeiter (2V 2 d), 
Unternehmer (2 1 / 2 d) und Staat (l 3 / 4 d) pro Woche aufgebracht. 
Die Unterstützung beträgt 7 s pro Kopf und Woche, wird jedoch 
im Falle einer Aussperrung oder eines Streiks nicht bezahlt. Die 
Kosten der Versicherung gegen Krankheit, Invalidität und Arbeits 
losigkeit werden für den Staat auf 57 2 Mill. £ im Jahr berechnet. 
Es ist jedoch vorauszusehen, daß diese bald bis auf 10 Mill. £ 
steigen werden. 
Neben dieser Versicherungsgesetzgebung hat die liberale Re 
gierung ferner die Frage der schiedsgerichtlichen Einigung im Streik 
falle ins Auge gefaßt. Nachdem früher bereits fakultative Einigungs 
ämter geschaffen worden waren, sind diese neuerdings für das 
Transportgewerbe (Eisenbahn) zu obligatorischen gemacht worden. 
Außerdem wurde im Jahre 1909 die sogenannte Labour Exchanges 
(Staatliche Arbeitsvermittlungs-Bureaus) geschaffen, und die Ent 
wicklung wird zweifellos dazu führen, mit Zwangsgewalt aus 
gestattete Einigungsämter, nach dem Vorbild der in Australien 
und Neuseeland bestehenden, allmählich für alle Gewerbe einzu 
führen. 
Die vollkommenste Abkehr von den alten, grundlegenden Prin 
zipien der Selbsthilfe und des «Laissez Faire» bedeutet jedoch die 
dritte Serie von gesetzgeberischen Maßregeln, zu denen sich die 
liberale Regierung, zum Teil unter dem Drucke der öffentlichen 
Meinung, dann aber unter dem direkten Zwange seitens der Arbeiter 
schaft des ganzen Landes gedrängt sah: die staatliche Lohnregelung. 
Zunächst wurde im Jahre 1909 der Trade Boards Act erlassen, 
der für die schwache und organisationsunfähige Arbeiterschaft einer 
Reihe von Hausindustrien obligatorische Lohnämter mit Minimal
	        

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Study Week on the Econometric Approach to Development Planning. North-Holland Publ. Co. [u.a.], 1965.
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