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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die Organisation des britischen Weltreichs. 
93 
spieligen Rüstungen zwingen werde. Eine Zeitlang ist die Erfüllung 
dieser Ziele scheinbar möglich gewesen. Mit Ausnahme von Kanada 
hatten die Kolonien keine Nachbarn. Der Anfang der 80er Jahre 
sah jedoch ein Wiederaufleben der kolonialen Ausbreitungs 
bestrebungen bei allen Völkern. Deutschland wurde in Neu-Guinea 
und in Südwestafrika der Nachbar britischer Tochtervölker. Ruß 
land drang in Nordchina, Frankreich in Indochina ein; es erreichte 
zwar nicht die Angliederung der neuen Hebriden, es hat aber Eng 
land zu einem Kondominium über dieselben genötigt (1887) und 
deutlich gezeigt, daß es weder im Stillen Ozean noch an der Küste 
Neufundlands gewillt ist, seine alten kolonialen Rechte aufzugeben. 
Die Vereinigten Staaten sind unter die Kolonialmächte gegangen 
und haben die Idee des Fernhaltens von internationalen Reibungen 
aufgegeben. Vor allem aber ist in Japan eine neue Macht entstanden, 
deren überzählige Bevölkerung nach Ansicht der Australier und 
Neuseeländer gerne in die weiten leeren Räume einströmen möchte, 
die eine spärliche weiße Bevölkerung heute weder zu nützen noch 
zu besiedeln vermag, die sie aber vor asiatischer Einwanderung zu 
schützen gewillt ist. Die eingebildete Isolierung der Kolonien ist zu 
Ende. Sie werden nur wählen können, ob sie sich, wie bisher, dem 
Schutze des Mutterlandes anvertrauejn wollen, oder ob sie sich als 
selbständige Staaten aus eigener Kraft zu verteidigen gedenken. 
Die Bürde, die dem Mutterlande für die Reichsverteidigung obliegt, 
ist zudem in den letzten 30 Jahren riesenhaft angewachsen. Die Aus 
gaben für das Landheer, die 1881/2 17 000 000 £ betrugen, sind in dem 
Voranschlag für das laufende Jahr mit 28 000 000 £ angesetzt. Die 
Ausgaben für die Reichsflotte sind von nicht ganz 11 000 000 £ für 
1881/82 auf 31 000 000 £ für 1901 und auf 46000000 £ für 1913/14 ge 
stiegen. Die Tochtervölker haben aus freien Stücken dem Reiche 
Hilfe geleistet. Sie stellten über 30 000 Freiwillige für den südafrika 
nischen Krieg und haben seit 1887 dem Mutterlande Zuschüsse zur 
Flotte geleistet. Diese Leistungen sind indes nicht beträchtlich ge 
wesen. Während das Mutterland 1902/03 für Flottenzwecke 15 sh 
1 d pro Kopf der Bevölkerung aufwandte, erreichte die Belastung 
der Tochtervölker gerade 4 d; 1905/06 war der Anteil des Mutter 
landes auf 15 sh 51/2 d, der der Tochtervölker auf etwas über 6 d 
gestiegen; die gesamte Leistung des britischen Steuerzahlers für
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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