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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

96 
Dr. M. J. Bonn. 
England gebaut werden, aber Eigentum der kanadischen Regierung 
bleiben, die jederzeit ihre Rückziehung beantragen kann. 
Darüber ist zurzeit ein heftiger Kampf in Kanada entbrannt, dessen 
Ausgang zweifelhaft ist. Die Gegner dieses Plans sehen in ihm den 
Versuch, die Tochtervölker zu Leistungen für Reichszwecke heranzu 
ziehen, ohne daß ihrem Mitbestimmungsrecht genügend Rechnung 
getragen werde. Sie protestieren gegen eine «Zentralisation» der 
Reichskräfte in England, deren Zweck es sei, die völlige Entwicklung 
Kanadas zu einer «Nation» im völkerrechtlichen Sinne des Wortes 
zu verhindern. Die Anhänger betonen, daß es sich um bloße Zweck 
mäßigkeitsfragen handele; die Schaffung einer kanadischen Flotte 
werde hierdurch vorbereitet; nur sei es selbstverständlich, daß diese 
Flotte einen Teil der Reichsflotte bilden müsse. — Auf jeden Fall hat 
auch das letzte der Tochtervölker den Willen bekundet, Opfer für 
die Zwecke der Reichsverteidigung zu bringen. Die Reichsvertei 
digung der Zukunft wird daher nicht länger Aufgabe des Mutter 
landes sein; sie wird zur gemeinsamen Reichssache werden. 
VII. 
Damit entsteht aber auch die Notwendigkeit, gemeinsame Reichs 
organe zu schaffen. So wenig die Reichseinheit aufrechterhalten wer 
den kann, wenn die Kolonien sich in jedem Falle das Recht der Ent 
scheidung Vorbehalten, ob ihre Flotte an einem Reichskrieg teil 
nehmen soll oder nicht, wie das Kanada ursprünglich beabsichtigte, 
so wenig ist sie auf die Dauer zu sichern, wenn den Tochtervölkern 
kein Einblick in und kein Einfluß auf die Reichspolitik gewährt wird. 
Daß die Frage der Reichsverteidigung in engem Zusammenhang mit 
dem Ausbau der Reichsorganisation steht, ist schon von Adam Smith 
in seinem berühmten Werke über den Reichtum der Völker betont 
worden. «Das britische Reich,» meinte er, «sei kein Reich, sondern 
nur der Entwurf eines solchen», da an seiner Verteidigung die 
amerikanischen Kolonien nicht teilnähmen. Sie steuerten weder 
Geld noch Truppen zur Unterstützung des Reiches bei. Das briti 
sche Mutterland könne dem bloßen Entwurf eines Weltreiches auf 
die Dauer nicht Opfer bringen, es müsse versuchen, ihn zu ver 
wirklichen und eine Verbindung von Rechten und Pflichten der 
Kolonien herbeizuführen; gelänge das nicht, so müsse der Entwurf 
aufgegeben werden und das sogenannte Reich in seine Bestandteile
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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