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Das Gemüse in der Kriegswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Das Gemüse in der Kriegswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043707727
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-80153
Document type:
Monograph
Author:
Reichardt, Wolfgang http://d-nb.info/gnd/133719537
Title:
Das Gemüse in der Kriegswirtschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto)
Year of publication:
1918
Scope:
79 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Gemüse in der Kriegswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die Maßnahmen bis zur Gründung der Reichsstelle für Gemüse und Obst
  • III. Die Gründung der Reichsstelle für Gemüse und Obst, ihre ersten allgemeinen Maßnahmen
  • IV. Die Regelung des Verkehrs mit frischem Gemüse
  • V. Die Regelung der Verarbeitung von Gemüse
  • VI. Die Regelung der Ein- und Durchfuhr

Full text

gegeben ist, zurückgebliebMr, iba auch in beit Großstädten über 80 g 
wöchentlich, sonst über 6214 g, nirgends verabreicht worden sind. 
Der Milchverbrauch wurde zuerst durch Bekanntmachung 
vom 4. November 1015 (RGBl. S. 723) eingeschränkt und ge 
regelt. Nach der Regelung vom 3. Oktober 1010 kRGBl. S. 1100) 
kann Vollmilch außer für Kinder, stillende und schwangere trauen 
und Kranke überhaupt nicht mebr zur Verabreichung kommen, und 
auch die Abgabe von Magermilch wurde durch Einfübrung von 
Karten streng geregelt. Gegenüber einem DurckMrnttsverbrauch 
im Frieden von 72 Litern im Adhre bedeutete dies sedentalls 
wieder für weite Bevölkerunaskreise, insbesondere die städtische 
Bevölkerung, fast ganz den Ausfall eines gewohnten Nahrungs 
mittels. 
An H ü ls e n f r ü cb t en waren im Durchschnitt der Jahre 
1912 und 1013 zur menschlichen Ernährung rund 510 000 Tonnen 
verwendet worden, von denen 200 000 Tonnen aus der inländischen 
Ernte stammten und 310 000 Tonnen aus dem Auslande ein 
geführt worden waren, ü'vtrt Wirtschgftsiahre 1915MR hatte die 
bewirtschaftende Stelle aus der Inlandsernte nur 25 000 Tonnen, 
im Wirtschaftssahr 1916/17 110 000 Tonnen erfaßen können, aller 
dings nach Abzug der den Selbstversorgern verbliebenen Mengen*. 
Wenn nun auch die Einfuhr nach anfangs starkem Rückgang 
wieder auf beträchtliche Höhe gebracht worden war, so erhellt doch 
aus den angegebenen Zahlen schon, daß ein erheblicher Rückgang 
in der zur Vevrügung stehenden Menge zu verzeichnen war, wobei 
noch zu berücksichtigen bleibt, daß weitaus den Hauptteil davon 
das Heer erhalten mußte. 
Zu diesen Einschränkungen im Genuß der Hauvtnahrungs- 
mittel kam noch die einsetzende Knappheit an vielen anderen 
Nahrungs- und Gennßmitteln, an Eiern, Kolonialwaren aller Art, 
besonders Reis, Obst usw. Betrachtet man diese Entwicklung im 
Zusammenhang, so läßt sich unschwer erkennen, welche Bedeutung 
der Gemüsekost in der Gesamternährung notwendig zufallen und 
daß eine Vervielfältigung des Bedarfs ein 
treten mußte, die mit dem Zehnfachen kaum zu 
h 0 ch a n g e n 0 m m e n w i r d. 
der deutsckien Er- 
Kriegswirtschgft",
	        

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Das Gemüse in Der Kriegswirtschaft. Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto), 1918.
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