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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
1043707727
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-80153
Document type:
Monograph
Author:
Reichardt, Wolfgang http://d-nb.info/gnd/133719537
Title:
Das Gemüse in der Kriegswirtschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto)
Year of publication:
1918
Scope:
79 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Regelung des Verkehrs mit frischem Gemüse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

94 
Nachdem Le Play zunächst die Anerbenfamilie eingehend geschil 
dert und bedingungslos gepriesen hat 1 ), bezeichnet er die Aus 
wanderung als eine mit ihr verknüpfte Notwendigkeit und zwar die 
von Le Play so genannte „reiche Auswanderung“, bei der für alle 
Kinder gut gesorgt ist. Er fährt fort: 
In dieser Hinsicht ist jedoch dank der Initiative des Pastors Harms aus 
Hermannsburg ein bemerkenswerter Sonderfall geschaffen. Unter seiner Leitung 
hat man einen doppelten Gedanken verwirklicht: auf einem von bäuerlicher 
Bevölkerung bewohnten Lande ein Unternehmen zu gründen, das zugleich den 
Charakter einer christlichen Mission und einer Kolonie haben soll, und eine 
Stätte zu finden für die auswandernde Bevölkerung Hermanns 
bur g s; kurz: an der sittlichen Erziehung eines wilden Volkes die Arbeit und 
die Keligion eines Kulturvolkes arbeiten zu lassen. 
Le Play schildert dann die Gründung der Mission, in den 
Einzelheiten zwar ungenau, doch im wesentlichen richtig, und sagt, 
daß eine eigens zu dem Zweck gebaute Brigg jedes Jahr Missionare 
und Auswanderer nach Afrika bringt. Er schließt mit einem Urteil, 
aus dem man die Unzufriedenheit mit dem französischen Kolonial 
system heraushört: 
Die freie Initiative einer bäuerlichen Gemeinschaft hat 
das Problem der Kolonisation vollkommen gelöst, an dem in 
unseren Tagen Kräfte scheiterten, die zu viel größerer Kraftentfaltung fähig 
schienen. Hier zeigt sich eines der Grundgesetze der „Wissenschaft der Welt“. 
Wenn die Nationen neben der Fruchtbarkeit eine feste Organisation der Religion, 
des Eigentums, der Familie und der Arbeit bewahren, breiten sie sich von 
selbst über ihr Geburtsland hinaus aus, auch ohne eine Unterstützung der 
Kegierung. Sei es durch Arbeit, sei es durch Eroberung unterwerfen die 
Nachkommen andere Länder ihren Sitten, ihrer Sprache und ihrer .Religion. 
Das Beispiel der Hermaunsburger Mission, das Le Play hier 
anführt, soll dartun, daß die von ihm seit langer Zeit am höchsten 
bewertete Familienform, die „Stammfamilie“, auch „Anerbenfamilie“ 
genannt, aus sich heraus die für das Gedeihen ihrer Nachkommen 
schaft nötige Initiative entwickelt und ferner, daß auch jedes ein 
zelne Familienglied in der richtigen Weise für das Leben aus 
gestattet wird. Dieser Beweis läßt sich aber durch die Hermanns 
burger Mission nicht führen; denn erstens ist es falsch, daß „durch 
die freie Initiative einer bäuerlichen Gemeinschaft“ die Mission 
geschaffen ist, und zweitens ist das Problem der Kolonisation keines 
wegs „vollkommen gelöst“, sondern kaum berührt. 
') Monographie des Harzer Bergmanns, § 19, 20 (0. E. III).
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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