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Das Gemüse in der Kriegswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Das Gemüse in der Kriegswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043707727
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-80153
Document type:
Monograph
Author:
Reichardt, Wolfgang http://d-nb.info/gnd/133719537
Title:
Das Gemüse in der Kriegswirtschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto)
Year of publication:
1918
Scope:
79 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Regelung der Verarbeitung von Gemüse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Gemüse in der Kriegswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die Maßnahmen bis zur Gründung der Reichsstelle für Gemüse und Obst
  • III. Die Gründung der Reichsstelle für Gemüse und Obst, ihre ersten allgemeinen Maßnahmen
  • IV. Die Regelung des Verkehrs mit frischem Gemüse
  • V. Die Regelung der Verarbeitung von Gemüse
  • VI. Die Regelung der Ein- und Durchfuhr

Full text

sin 
der Sauerkraut-Gesellschaft den Eiu- und Verkauf von Weißkraut, 
die Verwertung von Sauerkraut und alle damit zusammenhängeu- 
den Geschäfte, derjenige der Gemüsekonserven-Kriegsgesellschaft 
den Einkauf und die Verwertung aller zur Herstellung von Ge 
müsekonserven -geeigneten und benötigten Gegenstände, ins 
besondere Gemüse, Dosen, Weißblech, Zinn, Lötzinn, Blei, Dich 
tungsringe, Papierschilder, Soda, Kisten und sonstiges Ver 
packungsmaterial, den Einkauf und die Verwertung von Gemüse 
konserven und alle danrit zusammenhängenden Geschäfte. 
Die Stammkapitalien der Gesellschaften sind unge 
wöhnlich klein; sie betragen bei der Dörrgemüse-Gesellschaft 
20 000 M., bei der -Sauerkraut-Gesellschaft 22 000 M. und bei der 
Gemüsekonserven-Kriegsgesellschaft 27 000 M. Die Gesellschaften 
sind daher bei ihrer Tätigkeit, die Jahresumsätze von Millionen be 
dingt, auf hohe Bankkredite angewiesen, die ihnen zum Teil 
unter Einräumung von Gewährleistungen seitens des Neichsschatz- 
anits eröffnet worden sind. 
Hinsichtlich der Z u s a m m e n s e tz u n g der Gesell 
schaften ist bisweilen der Vorwurf erhoben worden, daß in 
ihnen, deren Händen doch das Wohl und Wehe der gesamten In 
dustrie anvertraut sei, nicht die gesamte Industrie vertreten sei. 
Bei der Dörrgemüse-Gesellschaft trifft dieser Vorwurf jedenfalls 
nicht zu. Als Gesellschafter treten hier nicht einzelne Firmen auf, 
vielmehr sind es die Verbände, in denen schon seither die gesamte, 
einschlägige Industrie zusamrnengesaßt war. Und als sich kurz nach 
Gründung der Gesellschaft ein neuer Verein gebildet hatte, in 
dem sich die später entstandenen Betriebe vereinigten, Kurde auch 
er als Gesellschafter ausgenommen. Neben diesen Verbänden ist 
die Stadt Berlin Gesellschafterin, die selbst eine große Dörranlage 
besitzt, daneben aber gleichzeitig den Vorteil der Verbraucher zu 
vertreten bestimmt war. Bei den beiden anderen Gesellschaften 
sind allerdings einzelne Firmen als Gesellschafter beigetreteu, 
allein bei der Auswahl hat man sich bemüht, die führenden Firmen 
der betreffenden Industrie und Vertreter der bestehenden Fach 
verbände zu gewinnen. Die Anliegen des Handelsstandes und 
der Verbraucher sind später dadurch besonders berücksichtigt worden, - 
daß Vertreter dieser Kreise als stimmberechtigte Mitglieder 
in die Ausschüsse bzw. den Aufsichtsrat gewählt worden sind. 
Die Befugnisse öffentlich-rechtlicher Natur, 
welche den Gesellschaften erteilt werden mußten, damit sie ihre 
Aufgaben erfolgreich lösen könnten, wurden ihnen durch die Ver 
ordnung über die Verarbeitung von Gemüse vom k>, August 1010
	        

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Das Gemüse in Der Kriegswirtschaft. Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto), 1918.
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