Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn

Monograph

Identifikator:
1047609576
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77392
Document type:
Monograph
Author:
Curti, Arthur http://d-nb.info/gnd/1089578180
Title:
Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Year of publication:
1917
Scope:
XII, 146 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Teil Italien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. England
  • II. Teil. Frankreich
  • III. Teil Italien
  • IV. Teil. Die Pariser Wirtschaftskonferenz. 14. bis 16. Juni 1916
  • V. Teil. Deutschland
  • VI. Teil. Oesterreich-Ungarn
  • Index

Full text

    
      
   
  
    
     
   
   
   
    
  
  
  
  
  
  
  
   
   
  
   
   
   
   
    
    
  
   
   
   
   
     
   
   
    
    
IIT. Teil. Italien. 
  
  
Eigentum in Italien einverstanden, bemängelte aber die Einzelheiten des Erlasses. Das 
„Giornale d’Italia‘ schrieb, die Maßnahmen seien unvollständig. Während den 
österreichischen Staatsangehörigen durch das Dekret vom, 24, Juni 1915 die italienischen 
Gerichte für alle Rechtsfragen ziviler, kommerzieller und. administrativer Natur gesperrt 
wurden, werde diese Maßnahme gegen die Deutschen erst als spätere Eventualität vor- 
gesehen. Diese ungleiche Behandlung der Feinde Italiens sei nicht gerechtfertigt. Ferner 
trete das neue Dekret mit dem, 20. Juli in Kraft, während das Dekret vom 24, Juni 1915 
rückwirkende Kraft besaß. Da ein großer Teil des deutschen Besitzes in schweizerische 
oder gar italienische Hände überging, werde die praktische Wirkung der Güterkonfiskation 
stark beeinträchtigt. Der Kommentar des Blattes klingt in die Frage aus, wann wohl 
die letzten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland abgebrochen 
würden. 
V. Durch das Dekret vom 18. Juli 1916 werden die deutschen Staats- 
{En angehörigen in Italien auch offiziell als „Feinde“ behandelt, wenn schon 
| die italienische Regierung dem Deutschen Reiche den Krieg nicht erklärt 
hat, und obwohl der zwischen beiden Ländern bestehende Handelsvertrag 
vom 6. Dezember 1891 mit Zusätzen vom 3. Dezember 1904 noch nicht 
gekündigt wurde. Er dauert bis 31. Dezember 1917, muß aber ein Jahr 
vorher gekündigt werden, da er sonst für fünf weitere Jahre ver- 
längert gilt !). 
Die Gründe, die Italien von einer Kriegserklärung zurückhalten, 
scheinen sowohl wirtschaftlicher, als militärischer Natur zu sein. 
Deutschland, Österreich- Ungarn und die Türkei sind die größten 
Abnehmer für die italienischen Ausfuhrartikel. Auch war Italiens Industrie 
— Wenigstens vor dem Krieg — auf viele deutsche Erzeugnisse angewiesen. 
Die „Züricher Post‘ schrieb noch vor dem 18. Juli 1916: 
„Bei der Entscheidung darüber, wie die deutschen Maßnahmen zu beantworten 
seien, wird sich die italienische Regierung wohl auch von der Erwägung leiten lassen, ob 
nach dem Krieg die deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen in der alten 
ATEM Weise fortzusetzen seien, oder ob entsprechend. der politischen Neuorientierung Italiens 
HM auch seine Wirtschaftspolitik einen neuen Weg einschlagen solle. Vor dem Krieg war 
ja Deutschland der größte Lieferant und der stärkste Kunde Italiens; Deutschland und 
Österreich-Ungarn haben in Ausfuhr und Einfuhr einen größeren Handel mit Italien 
4 betrieben als alle Ententeländer zusammen, und vielleicht hat gerade die Erkenntnis von 
| den Schwierigkeiten, die italienischen Handelsbeziehungen willkürlich auf eine völlig 
andere Bahn zu lenken, stark dabei mitgewirkt, daß Italien bisher noch nicht alle Brücken 
; zu Deutschland. abgebrochen hat. Doch hat sich Italien im Lauf des Krieges auch wirt- 
schaftlich und finanziell so eng an seine politisehen Bundesgenossen anschließen müssen, 
daß es nicht mehr überraschen würde, wenn das Kabinett Boselli unter dem Druck seiner 
interventionistischen Mitglieder auch diese letzte Folgerung aus Italiens Bündnis mit 
dem, Dreiverband, ziehen würde.‘‘ 
Die „Deutsche Tageszeitung‘ bemerkt: „Ob Italien uns den Krieg erklärt oder 
nicht, dürfte für Deutschland von sehr viel geringerer Bedeutung sein als für Italien“. 
{8 Die „Münchener Neuesten Nachrichten‘ erinnern daran, daß Italien im Jahre 1913 für 
317 Milionen Mark Waren nach Deutschland lieferte und dafür für 393 Millionen deutsche 
Waren entgegennahm, beide Länder hätten demnach ungefähr das gleiche Interesse an 
der Fortsetzung ihrer Handelsbeziehungen gehabt. Italien werde es jedenfalls schwer 
?) Die Kündigung erfolgte erst später. Siehe unten Seite 106. 
   
   
 
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Handelskrieg von England, Frankreich Und Italien Gegen Deutschland Und Österreich-Ungarn. Carl Heymanns Verlag, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.