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Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn

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Bibliographic data

fullscreen: Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn

Monograph

Identifikator:
1047609576
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77392
Document type:
Monograph
Author:
Curti, Arthur http://d-nb.info/gnd/1089578180
Title:
Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Year of publication:
1917
Scope:
XII, 146 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Teil. England
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. England
  • II. Teil. Frankreich
  • III. Teil Italien
  • IV. Teil. Die Pariser Wirtschaftskonferenz. 14. bis 16. Juni 1916
  • V. Teil. Deutschland
  • VI. Teil. Oesterreich-Ungarn
  • Index

Full text

    
  
  
1. Teil. 
  
England. 
  
Beispiel einer Verfügung eines Richters des High Court, 
Die deutsche Firma A. Heinemann’s Schiffbau-Aktiengesellschaft in Bremen ?), 
hatte bei der Bank Henderson in London!) Geld und Aktien liegen. Nach der Trading with 
the Enemy Amendment Aet (27. November 1914) war dieser englische Besitzer verpflichtet, 
dieses deutsche Vermögen dem Custodian, dem Bewahrer feindlichen Vermögens, zur 
Anzeige zu bringen. Die englische Firma Cory Brothers & Cie. Limited, Gläubigerin der 
deutschen Firma, verlangte, daß außer dem bereits in den Händen des Public Trustee 
liegenden Bargeldes auch die Aktien, die in den Händen von A. Henderson liegen, dem 
Public Trustee als custodian übertragen werden und daß die vorhandenen Aktien zu- 
gunsten der englischen Gläubiger verwendet werden. Der Richter erläßt die entsprechende 
Verfügung?) und der Custodian fordert die Gläubiger der deutschen Firma öffentlich auf, 
ihre Forderungen zur Kenntnis zu bringen 3). 
Die Gläubiger melden darauf ihre Forderungen beim Gerichte in schriftlichen 
Eingaben an, indem sie zugleich ihre Beweismittel bezeichnen, auch Urkunden, beglaubigte 
Buchauszüge usw. einreichen. Es ist dem deutschen Interessenten Gelegenheit geboten, 
durch einen beigezogenen englischen Rechtsanwalt Kenntnis von den Eingaben zu erhalten 
und sich darüber ebenfalls wieder schriftlich zu äußern. 
The High Court of Justice 
Chancery Division 1916 R 43 
Mr. Justice Younger Freitag, den 28, Januar 1916 
at Chambers 
(Master White) 
In Sachen des Ergänzungsgesetzes über den Handel 
mit dem Feinde, 1914 
(Trading with the enemy Amendment Act 1914) 
und 
in Sachen 
Heinemann’s Schiffbau-Aktiengesellschaft 
Bremen. 
Gestützt auf das durch Vorladung vom 10. Januar 1916 gestellte Begehren von 
Cory Brothers & Co., Limited, welche erklären, Gläubiger der oben genannten Firma 
Heinemann’s Schiffbau-Aktiengesellschaft zu sein, 
ferner gestützt auf die Vorträge der Anwälte der Gesuchsteller und des Public 
Trustee für die Beklagte, sowie des A. Henderson, 
ferner gestützt auf ein Gutachten von Sidney Puisent Johnson, eingereicht am 
15. Januar 1916 
wird vom Richter, welcher das Gesuch zu beurteilen hatte, in Abwesenheit der 
beklagten Partei Heinemann’s Schiffbau-Aktiengesellschaft, welche nach dem Gutachten 
des Herrn Sidney Puisent Geschäfte in Bremen im Deutschen Reich betreibt und Feind 
im Sinne des eben erwähnten Gesetzes ist, 
indem der Richter von irgend welcher weiteren Zustellung an dieselbe absieht und 
nachdem er sich überzeugt hat, daß es im Sinne des genannten Gesetzes angezeigt erscheint, 
daß eine Übertragungsorder erlassen wird, 
1) Fingierte Namen; im übrigen handelt es sich um die wörtliche U bersetzung eines 
englischen Gerichtsentscheides. 
2) Siehe unten. 
3) Siehe unten. 
   
  
	        

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Der Handelskrieg von England, Frankreich Und Italien Gegen Deutschland Und Österreich-Ungarn. Carl Heymanns Verlag, 1917.
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