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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1047609576
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77392
Document type:
Monograph
Author:
Curti, Arthur http://d-nb.info/gnd/1089578180
Title:
Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Year of publication:
1917
Scope:
XII, 146 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Teil. England
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

274 
II. Buch. Der Güteraustausch. 
Die schlimmsten Mißbräuche kommen indessen im Gebiete des nicht kauf 
männischen Credits vor. Wir werden uns mit diesen im nächsten ĶĢ 
zu befassen haben. In dem vorliegenden haben wir es nur mit dem w 
brauch des Handelscredits und den durch denselben verursachten Schädigung- 
zu thun. Zunächst aber wollen wir die aus der letztern Art des Credi 
erwachsenden Vortheile recapituliren. Wir haben die folgenden Kategorie 
derselben zu unterscheiden. . 
1. Eine überaus bedeutende Ersparniß an kostbaren Metallen, die oy 
Creditgewährung mit schweren Lasten beschafft werden müßten. Es läßt st 
nicht berechnen, wie große Massen derselben jährlich gekauft werden ķ ' 
obgleich ohne den Credit die Anzahl der Zahlungen auf jeden Fall bedeute 
reducirt werden müßte. So läßt sich denn nur sagen, daß die Erspar" p 
viele Millionen ausmacht. Diese Ersparniß hat dann auch noch die gûŞ 
Folge, daß sie dazu beiträgt, den Tauschwerth des Geldes vor allzu grost^ 
Veränderungen zu bewahren. Während sich nämlich einerseits mit der 8 ' 
wältigen Zunahme des Handels die Anzahl der Zahlungen ganz beträcht l 
steigert, nimmt andererseits mit der gleichzeitigen Entwicklung des Credittvese 
diejenige der Bargeldzahlungen verhältnißmäßig ab, da sowohl die gegenses Ģ 
Conlpensation der Zahlungsverpflichtungen, das Clearingsystem, als die 
lation von Creditpapieren einen immer größern Umfang gewinnt. So kam ^ 
es, daß die Nachfrage nach Gold und Silber in unvergleichlich geringer 
Grade zunimmt als die Bevölkerung und der Reichthum. Das ist aber nat» 
lich dem Verharren der Preise auf einem gewissen Niveau sehr günstig. 
2. Eine sehr bedeutende Ersparniß an Zeit und Mühe und eine 1Ļ 
beträchtliche Verminderung des mit den Zahlungen verbundenen Risicos. 
dem allem ist bei der Besprechung der dritten und der siebenten Fķ'' 
der Bankanstalten im vorigen Kapitel die Rede gewesen. jj 
3. Die Möglichkeit, die Ersparnisse mehrerer Personen durch Ansa"^ 
lung und gemeinschaftliche Placirung nutzbarer zu verwenden, als wenn 
jede von diesen Personen ihre Sparpfennige selbst hätte anlegen müssen- ^ 
Placirung größerer Beträge ist immer leichter als diejenige kleiner ŞuM'N^ 
die oft so geringfügig sind, daß sie kaum productiv angelegt werden könn ' 
weil Stempel- und andere Gebühren, die Mühe der Zinszahlung und 
Umstünde den Vortheil, der ans solchen kleinen Geldkapitalien erwächst' 
die Maßen verringern. & 
4. Durch die von scharfsinnigen und weitblickenden 
leitete Gewährung von Darlehen an Unternehmer und Kaufleute und 1> 
die Förderung neuer Unternehmungen leiten die Banken viele mensch ^ 
Kräfte und eine große Menge von Sachgütern auf die nützlichsten mmr ^ 
lichen Bahnen und verhindern, daß gewisse Menschen unbeschäftigt un
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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