Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn

Monograph

Identifikator:
1047609576
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77392
Document type:
Monograph
Author:
Curti, Arthur http://d-nb.info/gnd/1089578180
Title:
Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Year of publication:
1917
Scope:
XII, 146 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Frankreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. England
  • II. Teil. Frankreich
  • III. Teil Italien
  • IV. Teil. Die Pariser Wirtschaftskonferenz. 14. bis 16. Juni 1916
  • V. Teil. Deutschland
  • VI. Teil. Oesterreich-Ungarn
  • Index

Full text

  
54 II. Teil. Frankreich. 
  
  
  
Regierung ein Pfand, ein „otage 6conomique“ sein, das bei den Friedens- 
verhandlungen in die Wagschale gelegt werden soll, 
Die Sequestrationen, die zunächst bloß gegen kaufmännische Unter- 
nehmungen und Firmen in Aussicht genommen Waren, wurden bald auch 
auf alle Vermögen von Privatpersonen ausgedehnt 1). Ga 
Das Dekret vom 27. September 1914, das von der Regierung er- 
lassen wurde, hat Rechtskraft wie ein Gesetz. Es liegt indessen seit 
dem Herbst des Jahres 1914 bei den gesetzgebenden Behörden, Kammer 
und Senat, zur Beratung. Grundsätzlich sind diese mit dem Sinn des 
Dekretes einverstanden, nur über Einzelheiten wird diskutiert, insbesondere 
auch über die Frage der Annullierung von Verträgen. 
IIL. Ein Strafgesetz vom 4. April 19152) enthält scharfe Straf- 
bestimmuhgen für den Fall der Übertretung des Handelsverbotes, ins- 
besondere des Abschlusses von Verträgen und der Begünstigung des 
Handels eines Feindes. 
IV. Um zu verhindern, daß kein „feindliches“ Vermögen der Se- 
questration entgehe, aber auch zur Orientierung für wirtschaftliche Maß- 
nahmen während des Krieges und nachher, hat Frankreich die An- 
meldung von „feindlichen“ V. ermögen jedermann unter Strafandrohung 
im Unterlassungsfall zur Pflicht gemacht. 
Der bezügliche Entwurf eines Gesetzes, Fassung der Senatslesung 
vom 3, November 1915 — wiedergegeben in des Verfassers „Handels- 
verbot und Vermögen in Feindesland“ Seite 40 und 41 — wurde am 
22. Januar 1916 Gesetz. Es ist die Loi relative A la declaration 
des biens des sujets des Puissances ennemies?3), 
Seither gelangten alle deutschen Vermögen, die in Frankreich liegen, 
seien es Mobilien, Immobilien, Forderungen oder andere Interessen, wie 
Anteile an Gesellschaften und Unternehmungen, zur öffentlichen An- 
meldung‘4), 
Bemerkenswert ist Art. 2, der gestattet, daß die bisherigen Ver- 
walter und Hüter „feindlichen“ Vermögens — dazu gehören auch die 
Hauseigentümer, welche Wohnungen an Deutsche vermietet haben, 
Bankinstitute usw. — als Sequester dieser Güter bezeichnet werden 
können, so daß also die Ernennung anderer Personen als Sequester nicht 
nötig ist. 
  
1) Siehe das Rundschreiben des Justizministers vom 16. Oktober 1914, Reulos 
5. 47, Anmerkung 2. 
?) Abgedruckt bei Curti, Handelsverbot, Seite 37. 
®) Die Publikation erfolgte im Journal officiel vom 23. Januar 1916, S. 619/620. 
Siehe auch Reulos S. 31 und 34, wo Gesetz und Ausführungsdekret abgedruckt sind. 
*) Die für Unterlassung der Anmeldung vorgesehene Strafe beträgt 1 bis 5 (nicht 15) 
Jahre Gefängnis oder Buße von 500 bis 20 000 frs, oder beides zusammen. 
  
 
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Handelskrieg von England, Frankreich Und Italien Gegen Deutschland Und Österreich-Ungarn. Carl Heymanns Verlag, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.