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Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn

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Bibliographic data

fullscreen: Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn

Monograph

Identifikator:
1047609576
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77392
Document type:
Monograph
Author:
Curti, Arthur http://d-nb.info/gnd/1089578180
Title:
Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Year of publication:
1917
Scope:
XII, 146 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Handelskrieg von England, Frankreich und Italien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. England
  • II. Teil. Frankreich
  • III. Teil Italien
  • IV. Teil. Die Pariser Wirtschaftskonferenz. 14. bis 16. Juni 1916
  • V. Teil. Deutschland
  • VI. Teil. Oesterreich-Ungarn
  • Index

Full text

  
  
VI Vorwort. 
  
Diese Maßnahmen sind direkte Eingriffe in das bestehende Privat- 
recht; sie sollen in diesem Buche dargestellt werden. 
Daneben kommen aber noch weitere Kampfmittel für den Handels- 
krieg in Betracht, die Ein- und Ausfuhrverbote, die Behandlung der 
meisten Waren als Kriegskonterbande, Maßnahmen gegen den Handel 
und die Handelsschiffart feindlicher und neutraler Staaten, die Blockade 
der Nordsee durch die englischen Schiffe, wodurch dem Deutschen Reich 
die Wege zum Weltmeer und der Verkehr über See verschlossen wurden. 
Die Verhinderung der Einfuhr von Waren und Lebensmitteln durch 
Maßnahmen gegen die neutralen Staaten. Besonders erwähnt seien hier die 
in Holland und in der Schweiz mit der Zustimmung der Landesregierung, 
auf Verlangen der englischen und französischen Regierung errichteten 
Einfuhrtruste, Gesellschaften zur Überwachung der Einfuhr und als 
Kontrollstellen zur Verhinderung der Weiterbeförderung von Waren nach 
Deutschland (die „Oversea Trust Company“ in Holland und die „Societe 
suisse de Surveillance 6conomique“ in der Schweiz!)). So leiden nicht nur 
die kriegführenden Länder, sondern auch die neutralen unter dem Wirt- 
schaftskampf. Man denke dabei an die Ausdehnung des Konterbande- 
Verbotes auf tägliche Bedarfsartikel, die Durchsuchung verdächtiger 
Schiffe, die Beschlagnahme von Briefpostsendungen auf neutralen Dampfern 
und die Post- und Telegrammzensur, die.auch Sendungen zwischen neu- 
ralen Ländern nicht respektiert. 
Es ist nicht möglich, in einem einzigen Buche diesen gigantischen 
Kampf auf wirtschaftlichem Gebiete heute schon eingehender zu beschreiben. 
Der Zweck dieser Darstellung, in Verweisung auf des Verfassers Buch 
„Handelsverbot und Vermögen in Feindesland“ ?), ist lediglich, eine Über- 
sicht über die Eingriffe in die „feindlichen“ Privatrechte auf dem Lande 
zu geben, wobei die praktische Seite der Information zu rascher Orien- 
tierung der Interessenten schon jetzt während des Krieges maßgebend 
war. KEiner späteren Zeit ist es vorbehalten, erschöpfende und wissen- 
schaftliche Darstellungen des gegenwärtigen Krieges als Handelskrieg 
zu schaffen. 
Für das Seekriegsrecht, soweit es für den Handelskrieg in Betracht 
kommt, muß auf besondere Darstellungen verwiesen werden, wie auf das 
Buch des amerikanischen Professors Edwin Clapp „Britisches Seekriegs- 
1) Abgekürzt „S..S. 8.“ 
%) Erschienen in Carl Heymanns Verlag, Berlin, 1916. Es ist darin das Aus- 
nahmerecht gegen feindliches Vermögen bis Ende 1915 von England, Italien, Deutsch- 
land, Österreich und Rußland, besonders aber von Frankreich dargestellt.
	        

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Der Handelskrieg von England, Frankreich Und Italien Gegen Deutschland Und Österreich-Ungarn. Carl Heymanns Verlag, 1917.
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