Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
1657702049
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-126269
Document type:
Monograph
Author:
Ruth, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1054736723
Title:
Eigene Aktien und Verwaltungsaktien
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1928
Scope:
88 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
§ 8. Rückblick und Ausblick
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

XXV 1. 
09 
das Monopol erhalten, Südamerika mit Sklaven zu versehen, 
war aber, dank ihrer völligen Unkenntnis des afrikanischen 
Marktes, auf englischen Beistand angewiesen. Ihre wenigen, 
etwa sechs Schiffe empfingen in Liverpool und Bristol ihre 
Ausrüstung, liefen dann unter englischer Flagge nach der 
Küste und brachten von dort 3—4000 Neger nach Buenos 
Ayres. Der Handel hörte aber schon nach zwei Jahren wieder 
auf. Dieser Anteil war der letzte Überrest von dem einst 
maligen stolzen Assientohandel. Man darf indessen nicht ver 
gessen, dafs bei der ungeheuren Ausdehnung der Küsten des 
spanischen Kolonialreiches die Regierung zu Madrid nicht im 
stande war, ihren Gesetzen Achtung zu verschaffen. Der 
Schleichhandel blühte wie in den französischen Kolonien üppig 
und wurde in dem 1795 ausbrechenden Kriege mit England 
von den spanischen Behörden in Amerika halb und halb legi 
timiert, wenigstens begünstigt, weil die Einfuhr von Negern 
den spanischen Pflanzern zu grofse Vorteile bot. Die eng 
lische Regierung allerdings hatte sich mittlerweile zu der an 
deren, Seite 40 ff. auseinandergesetzten Ansicht bekehrt. Sie 
erlaubte seit 1798 Sklavensendungen in die spanischen Kolonien 
nur noch unter der Bedingung, dafs mit den Sklaven gleich 
zeitig eine gehörige Menge britischer Manufakturartikel ein 
geschmuggelt wurden (siehe Wilberforce, H. o. C., 2. Mai 1800). 
Dafs auch die Spanier kein Mittel unversucht liefsen, den 
Engländern ihre Geschäftsgeheimnisse im Sklavenhandel ab 
zulauschen, bezeugt der Report 1789, VI. Spanische Agenten 
hielten sich zum Studium des Handels, der Ausrüstung der 
Schiffe, der Auswahl der Tauschwaren und sonstigen Ge 
bräuche in englischen Häfen auf. Wie seitens der fran 
zösischen, ergingen auch von seiten der spanischen Regierung 
glänzende Anerbietungen an britische Handelshäuser, Offiziere, 
Schiffsärzte usw., nach Cadix zu kommen und dort die Leitung 
spanischer Afrikafahrer zu übernehmen. — 
Die übrigen Kolonialstaaten zeigten sich England gegen 
über ebenso zurückhaltend. Die Vereinigten Staaten hatten 
in der Hauptsache durch die Non-Importation-Akte von 1774 
englische Sklavenlieferungen untersagt. Seit dem Friedens- 
schlufs 1783 hatte sich die Negereinfuhr in die Union über 
haupt in mäfsigen Grenzen gehalten, so dafs man glauben 
konnte, „der Kampf um die Freiheit des Sklavenhandels bis 
1808 sei umsonst geführt worden“ (von Halle, S. 40 ff, auch 
Burghardt, S. 40). Portugal entnahm keinen einzigen Sklaven 
aus englischen Händen (Brougham I, S. 532), liefs in Brasilien 
nur portugiesische Schiffe zu (Posselts Anm. 1800 Nov. 4. Stück) 
und besorgte seinen umfangreichen Sklavenhandel — jährlich 
gegen 20000 Stück — selbst (Rep. 1789, VI, unter „Portu 
gal“). Ebenso energisch verschlofs Holland seine Kolonien, 
obwohl sein Sklavenhandel seit der amerikanischen Revolution
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.