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Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrußland?

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Bibliographic data

fullscreen: Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrußland?

Monograph

Identifikator:
1685822886
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102665
Document type:
Monograph
Author:
Lozovskij, Aleksandr http://d-nb.info/gnd/104314591
Title:
Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrußland?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Führer-Verl.
Year of publication:
1926
Scope:
70 S
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die formalen Freiheiten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrußland?
  • Title page
  • Contents
  • Warum gerade jetzt ?
  • Die internationale Sozialdemokratie und die USSR
  • Für und gegen die Oktoberrevolution
  • Warum nicht nach den anderen Ländern ?
  • Die Arbeiterdelegation und die Sowjetmacht
  • Warum reisen die Arbeiterdelegationen ?
  • In wessen Händen liegt die Macht ?
  • Die Sowjetdemokratie und die parlamentarische Demokratie
  • Die formalen Freiheiten
  • Einiges über die Diktatur
  • Die „sozialistischen" Parteien
  • Sozialismus und Kapitalismus
  • Die nationale Frage
  • Die Sowjetgewerkschaften
  • Die Lage des Proletariats in der USSR
  • Die Einheitsfront und die Einheit der internationalen Arbeiterbewegung
  • Kultur und Proletariat
  • Das Geleit der Deligierten in der USSR und ihr Empfang in der Heimat
  • Der Kampf um die Wahrheit über die USSR
  • Schluss

Full text

der Putilowwerke‘, in der über das Fehlen von Freiheiten, darunter 
auch der Pressefreiheit in der Sowjetunion geklagt wird, wie folgt: 
| „Die sogenannte „Gruppe Arbeiter der Putilow-Werke‘“ schreibt 
im „Vorwärts": „Im Verlauf einiger Jahre wird unser Geist, unsere 
Seele von der gewissenlosen offiziösen Presse der Sowjetgewalthaber 
vergiftet, Wir ersticken in der Atmosphäre dieser Presse,‘ Wir haben 
gesehen, daß fast jeder Arbeiter diese Presse kauft und liest und 
nirgends Protest erhoben wird, Die Delegation hat sich ferner davon 
überzeugt, daß die Putilow-Arbeiter an denselben Zeitungen mit- 
arbeiten, die übrigens auch Aufsätze bringen, in denen die vorhandenen 
Mängel kritisiert werden ,,. Demnach kann kein Rede davon sein, 
daß die Putilow-Arbeiter nicht eine tatsächliche Arbeiterpresse be- 
sitzen,” 
Bei ihrer Abreise sagen die Arbeiterdelegierten häufig: „Ihr habt 
gut daran getan, die bürgerlichen Zeitungen zu vernichten. Es ist sehr 
gut, daß Ihr die Weißgardisten niedergezwungen habt und der 
Bourgeoisie nicht gestattet, aufzumucken, Man müßte ihnen 
noch fester die Kehle zuschnüren, damit sie nicht Schaden anrichtet, 
wie sie es in unserem Lande tut.‘ Daß die Arbeiter an die aufgezeigten 
Probleme nicht formell, sondern vom praktischen Standpunkte heran- 
treten, zeugt von ihrem gesunden Klasseninstinkt und Verstand. 
> Der deutsche Sozialdemokrat Overhagen brachte treffend die all- 
gemeine Stimmung zum Ausdruck, indem er in einer seiner Reden 
sagte: 
„Wir wissen wohl, daß bei Euch keine absolute Freiheit besteht, 
daß nur das arbeitende Volk volle Freiheit genießt, aber wir ver- 
stehen, daß eine Freiheit Für die Bourgeoisie den Selbstmord für die 
Revolution bedeuten würde.‘ („Trud‘ vom 30, Juli 1925.) 
Vandervelde und Otto Bauer haben noch kürzlich versucht, der 
USSR. Bedingungen zu diktieren: „Wir werden Euch anerkennen, 
wenn Ihr das und das einführt.‘ Die USSR, braucht ihre Aner- 
kennung nicht. Die USSR. wird nicht gestatten, daß man ihr Be- 
dingungen stellt, die es der Bourgeoisie ermöglichen, ihr politisches 
Spiel auf unserem Territorium wieder aufzunehmen. Damit wurde 
1917 ein Ende gemacht und so wird es bleiben, 
Einiges über die Diktatur 
„Ihr reist ins Land der Diktatur, des Terrors — hütet Euch!“ Mit 
diesen Worten wurde jede, sich nach Rußland begebende Delegation 
begleitet, Die sozialdemokratische und bürgerliche Presse spricht gern 
und häufig von der Diktatur im „allgemeinen“, wir dagegen reden nur 
über die Klassendiktatur. Der Versuch, die Dinge so darzustellen, als 
ob nur in der USSR, eine Diktatur existiert, ist insofern ein Versuch 
mit untauglichen Mitteln, als der Klassenstandpunkt, das eigentliche 
Wesen des Sowjetstaates, unberücksichtigt bleibt. Die Arbeitervertret:r 
beschäftigt selbstverständlich am meisten die Frage: Wie verhält es sich 
mit der fürchterlichen Sowjetdiktatur in Wirklichkeit? 
Nach ihrem Aufenthalt im Kaukasus schrieb uns die deutsche 
Delegation zum Abschied: 
20
	        

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Warum Reisen Arbeiterdelegationen Nach Sowjetrußland? Führer-Verl., 1926.
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