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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

Metadata: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1685822886
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102665
Document type:
Monograph
Author:
Lozovskij, Aleksandr http://d-nb.info/gnd/104314591
Title:
Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrußland?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Führer-Verl.
Year of publication:
1926
Scope:
70 S
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Geleit der Deligierten in der USSR und ihr Empfang in der Heimat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Fünftes Buch
  • Sechstes Buch
  • Siebentes Buch

Full text

326 Siebentes Buch. Zweites Kapitel. 
und ihre Behandlung keineswegs mit frommem Sinne durch— 
drungen. 
Was war die Folge? Die einfachen Pfarrkirchen, von 
einzelnen landreichen Männern oder auch von Gemeinden be— 
zründet und mit einigen Hufen als deren Mitgift, der Dos, 
sowie mit der Berechtigung der Zehnteinnahme ausgestattet, er— 
schienen den Begründern und Eigentümern der Dos im Grunde 
fast wie irgend welcher andere Grundbesitz: sie verfügten über 
ihn auch dahin, daß sie ihn verstückelt veräußerten, und sie be— 
haupteten, zumeist gegen Entgelt, das Recht zur Einsetzung des 
Pfarrers. Und nach Analogie dieser einfachen und unteren 
Verhältnisse wurden im Grunde auch die Verhältnisse der Bis— 
tümer angesehen: hier war der König und das Reich der 
Sigentümer. Nur daß dieser Eigentümer im Verlaufe des 
10. Jahrhunderts noch ganz bestimmte weitere Funktionen 
von den Inhabern seiner bischöflichen Dotes zu verlangen 
gelernt hatte. Die alte Reichsverwaltung, auf dem Treu— 
begriff des Lehnswesens aufgebaut, war dem Verfall nahe; 
eine neue Reichsverwaltung auf Grund der Einstellung von 
Laienkräften ließ sich in den noch immer andauernden natural— 
wirtschaftlichen Zeiten nicht errichten, da diese eben nur die 
Durchbildung einer Lehnsverwaltung gestatteten, die Ent— 
wicklung einer Lehnsverwaltung ja aber eben schon gescheitert 
war. Unter diesen Umständen konnte der Staat kaum anders, 
als sich mit dem geistlichen Surrogate einer Laienverwaltung 
behelfen; er entwickelte seit Otto dem Großen durch Inanspruch⸗ 
nahme der Bischöfe etwas wie eine weltliche Kirchenverwaltung 
des Reiches. 
Was war nun damit geschehen? Nicht nur, daß die 
Kirche in ihren beiden Hauptinstanzen, der parochialen wie der 
episkopalen, mit dem weltlichen Substrat ihrer Funktionen, dem 
Grundbesitz und den dinglichen Nechten an diefem, mehr oder 
minder unter die Verfügungsgewalt der Laien geraten war: 
dieselben Laien nutzten in ihrer obersten Organisation, dem 
Staate, ihre episkopale Instanz auch noch als Träger der Ver⸗ 
waltung dieses Staates aus. Und sehr verständlich, daß sie
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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