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Kritischer Beitrag zur Theorie des internationalen Handels

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Bibliographic data

fullscreen: Kritischer Beitrag zur Theorie des internationalen Handels

Monograph

Identifikator:
1686253303
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105183
Document type:
Monograph
Author:
Weigmann, Hans http://d-nb.info/gnd/1047545659
Title:
Kritischer Beitrag zur Theorie des internationalen Handels
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
84 S
graph. Darst
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Theorie der internationalen Werte als heteronomes Prinzip in der klassischen Werttheorie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kritischer Beitrag zur Theorie des internationalen Handels
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Das Problem
  • I. Kapitel. Die Theorie der internationalen Werte als heteronomes Prinzip in der klassischen Werttheorie
  • II. Kapitel. Die Auflösung der Theorie der internationalen Werte in das System der Nutzentheorie
  • III. Kapitel. Über das Problem der „angewandten" Theorie

Full text

— 40 —- 
Ricardo: Nach. K. tritt, wenn wir das Beispiel Ricardos 
vom Austausch von Tuch und Wein in Wein und Korn ver- 
ändern, mit Eröffnung des Handels ein Gesamtverlust an Pro- 
duktion ein, da bei diesen beiden Bodenprodukten das Gesetz des 
abnehmenden Ertrages unbestritten Geltung habe. Dies beweist 
Kellenberger an einem Beispiel. Vor dem Tausch stelle Portugal 
auf eigenem Boden die Größe a (x + y), England ebenfalls a (x +y) 
her. Hierbei sei a = dem Gesamtertrage, x +y für Portugal 
= 80 Arbeitern für Wein und 9o Arbeitern für Korn, x +y für 
England = 120 Arbeitern für Wein und 100 Arbeitern für Korn. 
Verwendet Portugal nach Eröffnung des Handels seine 90 .Korn- 
arbeiter für den Weinbau, so erhält es nicht 2 x an Ertrag, sondern 
nur 1% x, England, wenn es dasselbe mit seinen Weinarbeitern tut, 
nicht 2 y, sondern 1% y, da die höchsten Kosten von x für Portugal 
und von y für England verschoben werden. So werden z. B. ent- 
sprechend dem Gesetz des abnehmenden Bodenertrages die 90 Ar- 
beiter, die Portugal zum Weinbau verwendet, nicht x/90 pro Ar- 
beiter, sondern etwa x/100 oder weniger, also zusammen 90/100 X 
ernten, d. i. für Portugal, wenn das Ergebnis x der ersten 80 Arbeiter 
hinzuaddiert wird, 134, x. In ähnlicher Weise wird England nur 
1% y ernten, so daß, während beide Länder vorher a (2x +2 y) zu 
erzeugen vermochten, diese nunmehr höchstens a (13% x +1% y) 
herstellen. Hatte vorher England x +y zur eigenen Konsumtion 
verfügbar, ebenso wie Portugal — so verbleiben jetzt England 
34 X 4+y und Portugal x + % y. Beide Länder verlieren, da die 
Gesamtproduktion abgenommen hat. 
Wir haben inhaltlich gegen diese Argumentation nichts ein- 
zuwenden; sie betont einen Fall der Veränderung der technischen 
Ergiebigkeit, deren es noch mehrere gibt. Wir bringen dagegen 
sämtliche Bedenken zur Sprache, die besonders eindringlich von 
Schumpeter*!) geäußert sind und die sich auf die Verwendung des 
Ertragsgesetzes in der Verteilungslehre überhaupt beziehen. Diese 
Bedenken sind grundsätzlicher Art; sie berühren das Problem der 
Einheitlichkeit der reinen Theorie und verweisen auf die Zwie- 
spältigkeit einer Theorie, die an Stelle rein ökonomischer Begriffe 
technische Tatsachen, die nur als außer-ökonomische Daten zu 
registrieren sind, zur Preisbestimmung verwendet. Zur Vermeidung 
von Wiederholungen weisen wir auch hier nur auf den von Schum- 
peter u. a. unternommenen Versuch einer Transponierung dieser 
1) Vgl. Schumpeter: Das Rentenprinzip . . ., S. 156ff.
	        

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Kritischer Beitrag Zur Theorie Des Internationalen Handels. Fischer, 1926.
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