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Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande

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Bibliographic data

fullscreen: Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande

Monograph

Identifikator:
1687964882
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102973
Document type:
Monograph
Author:
Pabst, Richard
Niederlein, Gustav http://d-nb.info/gnd/1051326508
Title:
Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutsch-Argentin. Centralverband
Year of publication:
(1913)
Scope:
47 S.
Ill., graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Neunzehntes Buch
  • Zwanzigstes Buch

Full text

Neue Ideale weltmännischer und gelehrter Bildung. 45 
sie nicht mehr; individuell mußten sie deshalb innerhalb dieser 
hrer Stellung gerecht werden. Sie taten es prätentiös und 
schmeichlexisch; sie verbargen die innere Leere durch äußerliche, 
persönlich gefaßte Übertreibung. Früher und noch im 16. Jahr⸗ 
hundert hatte man leeres Geschwätz Narrenteiding genannt, 
letzt hieß man es marque d'esprit. Es ist eine der Quellen 
des Schwulstes, der die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts so 
ingünstig kennzeichnet. 
Und hinter der hohlen Form stand nur zu oft die ent— 
sprechende hohle Gesinnung. Nichts tat man auf einfache 
Art und ohne Umweg, und die Unnatur schien zur zweiten 
Natur geworden. So erhielten die Höflinge für Draußen— 
tehende den Charakter des Geckenhaften, Lächerlichen, der vor— 
nehmlich aus dieser Zeit her ihrem Theatertyp noch heute an⸗ 
haftet; und mit dem mittelhochdeutschen Schranz: Spalte, ge⸗ 
schlitztes Kleid, Gigerl, wurde das Wort Hofschranze gebildet. 
In ihren Kreisen aber ersetzten sie die frühere natürliche Offen⸗ 
heit, ja Derbheit des Adels durch verstecktes Wesen und 
Höflichkeitsjargon, und der biedere Humor wich lüsterner Zote, 
die Aufrichtigkeit faustdicker Schmeichelei, die Natürlichkeit 
lindischer Geziertheit. 
Die charakteristischsten Zeichen dieser seelischen Verfassung 
ind lächerliches Zeremoniell, Titelsucht und Strebertum. So 
war in den Briefen wohl zu beachten, ob es „besonders lieben“ 
oder „lieben besondern“, ob es „gnädigen“ oder „gnädigsten 
Gruß“ oder „gnädigsten Gruß und wohlgeneigten Willen“, ob 
es „die Herren und euch“ oder „euch alleine“ und so fort heißen 
nüsse. Was aber die Titel anging, so war das der Punkt, 
vo niemand seinen „Staat halten“ wollte. Die unteren 
Adelsklassen drängten in den Titelbereich der oberen; die 
Brafen wollten jetzt Hochgeboren, die Adligen Hochedelgeboren 
sein. Weitaus am verderblichsten aber, ja geradezu als die 
noralische Pest der Zeit wirkte das Strebertum.“ War die 
Gefahr in dieser Richtung schon an sich groß in einer Periode, 
da sich alle Lebenserscheinungen der Nation immer mehr in den 
Territorien konzentrierten und hier wiederum je länger je mehr
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1905.
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