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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
1687964882
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102973
Document type:
Monograph
Author:
Pabst, Richard
Niederlein, Gustav http://d-nb.info/gnd/1051326508
Title:
Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutsch-Argentin. Centralverband
Year of publication:
(1913)
Scope:
47 S.
Ill., graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • III. Neue Weltanschauung
  • IV. Neue Dichtung
  • V. Bildende Kunst und Musik
  • Index

Full text

Neue Dichtung. 
559 
ihr Kampf sei ein epischer, und so spreche im Grunde nur der 
Dichter mit verteilten Rollen. In der Tat: läßt man einen 
beinahe absoluten Determinismus noch dazu nur im Hinter⸗ 
grunde grollen, so können die Gestalten nicht belebt sein. Und 
selbst Maria leidet unter diesem nicht aufzuhebenden Zusammen⸗ 
hange. Denn worin besteht denn schließlich ihre Schuld? 
Kaum in mehr als in einer allgemeinen Leidenschaftlichkeit, 
die freilich in der großen Szene mit Elisabeth dämonisch aus— 
briht: Wie Bergeslasten fällt's von meinem Herzen; 
Das Messer stieß ich in der Feindin Brust! 
Doch läßt sich allenfalls auch eine mehr vereinfachte Be— 
trachtung des Dramas durchführen. Als Schicksalsidee würde 
sich in diesem Falle die sittliche Idee des Staates des 16. Jahr⸗ 
hunderts ergeben, und ihr würden beide Königinnen zum Opfer 
fallen: Maria, weil sie sich in früher Vergangenheit gegen sie 
schwer vergangen, Elisabeth, insofern sie sich ihr in der Unter— 
zeichnung des Todesurteils, entgegen einem höheren Begriffe 
der Menschlichkeit, unterwirft und darunter für immer zu leiden 
haben wird. 
Mit der Geschichte Maria Stuarts hat sich Schiller schon 
in Bauerbach beschäftigt, während die Ausführung erst in die 
Ettersburger Waldeinsamkeit der Jahre 1799 und 1800 fällt; 
wir haben es also mit einer Verschweißung von Jugendideen 
und Manneswerk zu tun. Ganz der reifen Zeit gehört dagegen 
die „Jungfrau von Orleans“ an. In ihr liegt ein echtes 
historisch-idealistisches Drama vor; der Determinismus weicht 
einer göttlichen Sendung; Wunder geschehen, nicht bloß psycho⸗ 
logische Merkwürdigkeiten und sonderbare Zufälle; der Stoff 
wird der „gemeinen Deutlichkeit der Dinge“ enthoben: hie gut 
Mittelalter allewege, können Gestalten und Zuschauer rufen. 
Und diese resolute Lösung sichert dem Dichter auch allen Er— 
folg im kleinen. Nun fügen sich die stark betonten sozial⸗ 
osychischen Elemente den persönlichen ein, die Gestalten können 
dealistisch im Sinne mittelalterlicher Personaltypen gefaßt 
werden, und die Jungfrau ist gleichwohl mit einer Kraft der 
Lamprecht, Deutsche Geschichte. VIII. 2. 46
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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