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Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande

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Bibliographic data

fullscreen: Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande

Monograph

Identifikator:
1687964882
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102973
Document type:
Monograph
Author:
Pabst, Richard
Niederlein, Gustav http://d-nb.info/gnd/1051326508
Title:
Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutsch-Argentin. Centralverband
Year of publication:
(1913)
Scope:
47 S.
Ill., graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande
  • Title page
  • Contents
  • 1. Allgemeine physiologische Betrachtungen
  • 2. Die Fleischversorgung von England
  • 3. Technische Hilfsmittel für die Einfuhr von überseeischem Fleisch
  • 4. Die Fleischversorgung der russischen Hauptstädte Moskau und St. Petersburg
  • 5. Die in Russland benutzten technischen Hilfsmittel
  • 6. Die Verwendung von Gefrierfleisch in Italien
  • 7. Erfahrungen über die Verwendung von Gefrierfleisch in der Schweiz
  • 8. Die technischen Hilfsmittel, welche in Deutschland für eine ev. Fleischeinfuhr zur Verfügung stehen
  • 9. Allgemeine Betrachtungen über die Gefrierfleischeinfuhr nach Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Heft. 3. Argentinische Hyphothekenbanken
  • Entwicklung des Ackerbaus und seiner Verarbeitungs-Industrien
  • Die Ausfuhr Argentiniens im Jahr 1912
  • Die Einfuhr Argentiniens im Jahr 1912
  • Verschiedenes
  • Gesetzte und Verordnungen
  • Heft. 4. Baumwollbau in Argentinien
  • Argentinisches Petroleum
  • Der Aussenhandel Argentiniens im I. Quartal 1913
  • Buenos Aires
  • Verteuerung der Lebenshaltung
  • Die Einwanderung im Jahr 1912
  • Verschiedenes
  • Gesetze und Verordnungen
  • Heft. 5. Argentinische Finanzen
  • Agrarfragen
  • Deutschlands Einfuhr nach Argentinien
  • Nordamerikanische Propaganda
  • Verschiedenes
  • Gesetze und Verordnungen
  • Heft. 6. Argentinische Eisenbahnen
  • Agrarpolitik
  • Argentinisches Petroleum
  • Der Aussenhandel Argentiniens im 1. Halbjahr 1913
  • Verschiedenes
  • Gesetze und Verordnungen
  • Heft. 7. 15. Oktober 1913. Argentinische Finanzen
  • Landwirtschaft
  • Die argentinische Zuckerindustrie. (Vergl. 3. Heft 1913.)
  • Argentinisches Petroleum. (Vergl. Heft 4 u. 6 1913.)
  • Schiffahrt und Häfen
  • Verschiedenes
  • Heft. 8. 25. November 1913. Die Lage der Argentinischen Gefrierfleischindustrie
  • Eisenbahnpolitik
  • Der Fortschritt Argentiniens
  • Schiffahrt
  • Verschiedenes
  • Gesetze und Verordnungen. Gesetz Nr. 9127, betreffend den obligatorischen Gebrauch der Telegraphie ohne Draht vom 25. September 1913
  • Contents

Full text

praktisch von dem eines Sklaven nicht unterschieden. Diese 
Gesellschaft, der auch fast alle Pflanzungen in Belgisch-Kongo 
gehören, wo eine Stadt nach. ihr. „Leverhulm“, der Hauptaus- 
fuhrhafen für Palmöl „Sunlight‘“ heißt, zahlt nach den amtlichen 
Veröffentlichungen in Belgisch-Kongo ihren Arbeitern einen 
Durchschnittswochenlohn von 2 belgischen Francs und. „Ver- 
köstigung‘“. Diese besteht aus % kg Reis, 100 g geräuchertem 
Fisch und 10 g Salz. In dem Inneren des Landes, in Ifik, er- 
halten die Plantagenarbeiter nur 2 Francs ohne jede Verkösti- 
gung. Die Zahl der Arbeiter der „Huileries de Congo belge“, 
die unter diesen Bedingungen leben, beträgt. 20 000—30 000. 
Bisher hat keine belgische Regierung und kein belgischer 
Außenminister hier. Wandel geschaffen! 
Trotz allem aber läßt sich die Unabhängigkeitsbewegung 
der Eingeborenen nicht mehr aufhalten, und alle Versuche, gegen 
sie vorzugehen, müssen scheitern. Das Stadium, in dem men- 
schenfreundliche Europäer mit den armen unglücklichen Far- 
bigen Mitleid haben mußten und ihnen helfen wollten, ist vorbei. 
Die Eingeborenen haben längst bewiesen, daß das Recht auf 
ihrer Seite ist, und daß sie den ernsten Willen-und die Kraft 
haben, dem Recht zum Siege zu verhelfen. Es handelt sich für 
Europa heute nicht mehr um Mitleid, sondern um ein Partei- 
ergreifen nicht allein für die Sache eines moralischen Rechts, 
sondern für das historische Recht und den geschichtlichen Fort- 
schritt. Es sollte uns zu denken geben, wenn ein so nüchterner 
und gründlicher Sachkenner wie Haushofer („Zeitschrift für 
Geopolitik‘“ IV, 22), sagt: 
„Eine so verlogene, nur.im Augenblick verschleierte Gewalt- 
politik wie sie Innereuropa gegenüber noch angewendet wird, 
würde sich im indopazifischen Raum zur Zeit nicht einmal in 
den nach der alten Kolonialmethode noch verwalteten Gebieten 
durchführen lassen, so in Indochina, Insulinde oder einzelnen 
Kronkolonien, ohne daß man Aufstände oder Streik- und 
Boykottbewegungen in Kauf nehmen müßte, die bei der Arbeits- 
losigkeit der Industriestaaten gefährliche Rückschläge in der 
Heimat üben würden.‘ Die Bürgerlichen rechnen mit der Be- 
wegung der Eingeborenen und der Aktion des europäischen 
Proletariats als mit einer historisch notwendigen ‘Tatsache. 
Sollen wir ihre Rechnung täuschen? 
Braucht Deutschland Kolonien? 
Daß in dem heutigen Stadium der weltkapitalistischen Ent- 
wicklung die .Kolonialpolitik nichts sein kann als eine Profit-
	        

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10 Jahre Rote Gewerkschafts-Internationale. Rote Gewerkschafts-Internationale, 1930.
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