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Allgemeine Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

Object: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1687964882
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102973
Document type:
Monograph
Author:
Pabst, Richard
Niederlein, Gustav http://d-nb.info/gnd/1051326508
Title:
Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutsch-Argentin. Centralverband
Year of publication:
(1913)
Scope:
47 S.
Ill., graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
  • Title page
  • Contents
  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  • Das gewerkschaftliche Programm der Wirtschaftsdemokratie / von Universitätsprofessor Dr. Georg Halm, Würzburg
  • Die Probleme der Wirtschaftsdemokratie. Dargestellt an internationalen Beispielen / von Privatdozent Dr. Walter Heinrich, Wien
  • Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des evangelischen Christentums. Pastor Dr. rer. pol. Depuhl, Volkswirt RDV, Hannover
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des katholischen Christentums / von Prof. Schilling in Tübingen
  • Individualismus und Kollektivismus als Triebkräfte in der Wirtschaft / von Bergassessor a. D. Dr.-Ing. e. h. v. u. z. Loewenstein
  • Der demokratische Gedanke im Staats- und Wirtschaftsleben / von Prof. M. Wundt, Jena
  • Sozialismus und Demokratie / von Dr. Paul Osthold, Düsseldorf
  • Gemeinwirtschaftliche Experimente in der Vergangenheit / von Universitätsprofessor Dr. Preyer, M. d. R. , Königsberg
  • Wirtschaftsdemokratie und Kartelle / von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann
  • 10 Jahre Kohlenwirtschaftsgesetz / von Geheimrat G. Brecht, Köln
  • Für die Freiheit der Schlüsselindustrie / von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf
  • Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
  • Konzernbildung und Wirtschaftsdemokratie / von Prof. Dr. Karl Muhs, Greifswald
  • Die begrenzte Reichweite des Genossenschaftsgedankens in der Gütererzeugung. Der Wesensunterschied zwischen genossenschaftlicher Gütererzeugung und Güterverteilung / von Universitätsprofessor Emil Wehrle, Karlsruhe
  • Grenzen zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft / von Dr. Martin Sogemeier, Berlin
  • Recht und Gemeinschaftsgedanke / von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Lehmann, Köln
  • Das deutsche Arbeitsrecht, Wegbereiter des Sozialismus / von Rechtsanwalt Schoppen, Düsseldorf
  • Sozialpolitik zwischen Demokratie und Autonomie / von Dr. Josef Winschuh, Berlin
  • Um die Autonomie des sozialen Gedankens / von Professor Dr. Adolf Günther, Innsbruck
  • Die Vorherrschaft der freien Gewerkschaften in den Organen der Selbstverwaltung / von Dr. rer. pol. Hadrich, Leipzig
  • Steuern als Werkzeug der Wirtschaftssozialisierung / von Dr. jur. et phil. Franz von Lilienthal, Oberregierungsrat
  • Hoffnungen und Tatsachen um den Artikel 165 der Reichsverfassung. Ein Bericht / von Dr. Wilhelm Steinberg, Düsseldorf
  • Soziale Bauhütten / von Dr. Schuster, Düsseldorf
  • Um Form und Wesen der Handelskammer / von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
  • Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
  • Wirtschaftsdemokratische Wanderung in der Fremde / von Wolfgang Krüger, Berlin
  • Unternehmer und Wirtschaftsdemokratie / von A. Heinrichsbauer, Essen
  • Idee und Persönlichkeit als Triebkräfte der Geschichte / von Universitätsprofessor Dr. W. Schüßler, Rostock

Full text

der Klassenfront, in Tuchfühlung und auf gleicher Höhe mit 
seinen Klassengenossen vollzieht. Die Presse, die Schule, 
die Gewerkschaft, die Partei, der Sport, der Gesang, die 
Kunst, sie alle werden in den Dienst dieser Art ethischen 
Kollektivismus gestellt, ja sogar die Religion darf als kollek- 
tivistisches Propagandamittel nicht fehlen. Die Persönlich- 
keit Christi wird plötzlich zum ersten Sozialisten‘ gestem- 
pelt und seine Liebeslehre ist mit einemmal nichts anderes 
mehr als der Sittenkodex, den Marx aufgestellt hat mit 
seiner Forderung nach dem Zusammenschluß der Proleta- 
rier aller Länder .und nach.der Beseitigung aller Klassen 
ınd Staaten. 
Aber, wenn man auch den Versuch machen wollte, den 
politischen Kollektivismus in Wirtschaftsdemo- 
xratie und sozialistischer Gesellschaft zu verwirklichen, so 
würde doch der Appell ausschließlich an den Ssitt- 
lichen Kollektivismus nicht ausreichen, die notwendige Ge- 
iolgschaft für den sozialistischen Gedanken zusammenzu- 
dringen und zusammenzuhalten. 
Die Entfaltung eines reinen, ethischen Solidarismus 
ist immer ein Höhepunkt für das Gemeinwesen, 
in dessen Dienst er entbrennt, und ein Höhepunkt für das 
Individuum, das in einem solchen Augenblick bereit ist, 
eigene Lebensrechte zu opfern, um dem Gemeinwesen, sei 
es Staat, Klasse oder Familie, zu helfen. Aber für die 
sechs Werktage der normalen Woche sind derartige Er- 
hebungen nicht ausreichend. Nicht immer kann und will 
der Einzelne hinter dem Gemeinwesen zurücktreten, nicht 
immer kann und will er „opfern‘“. Die Prosa des täglichen 
Lebens verlangt ein do-ut-des-Verhältnis zwischen beiden, 
und so will der Finzelne auch Dienste und Vorteile für seine 
Hingabe an das Ganze haben. Und so liegt selbstverständ- 
lich auch dem Sozialismus einstarkerindividualis- 
mus seiner Anhänger zu Grunde, die die menschlich natür- 
liche und verständliche Hoffnung haben, durch ihn etwas 
zu erreichen. Nur läßt der Sozialismus diesen seiner 
Theorie unwillkommenen Gast verschämt durch den 
„Eingang für Lieferanten‘ ins Haus. Aber ist erst einmal 
die sozialistische Gesellschaft verwirklicht, dann soll es 
keine Sorge und Notlage geben, denen ein einzelner Mensch 
ausgesetzt ist, für die der Sozialismus nicht Abhilfe und 
Befreiung hätte. Die Gefängnisse sollen nicht mehr nötig 
sein, die Krankenhäuser so gut wie leerstehen, die Schulen 
werden ohne Zucht und die Betriebe ohne disziplinare Ord- 
nung auskommen, denn aus der Verwirklichung der sozia- 
listischen Gesellschaft soll eine Springflut an gutem Willen 
and gegenseitiger Harmonie entstehen, weil jeder zu dem 
Seinen kommt, weil Alle für Einen und Finer für Alle ein- 
stehen. „Der Sozialismus ist die Freiheit!“ 
So treten also auch in der Propaganda des politischen 
Solidarismus der ethische Solidarismus und 
Individualismus in der untrennbaren Verbundenheit 
auf, die sich aus ihrer beiderseitigen Abgängigkeit im 
Seelenleben jedes gesunden Menschen ergibt.
	        

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Das Problem Der Wirtschaftsdemokratie. Industrie-Verl., 1929.
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