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Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete

Monograph

Identifikator:
1688114769
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105106
Document type:
Monograph
Editor:
Davis, Trietsch
Title:
Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gea Verl.
Year of publication:
1910
Scope:
174 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil I. Marokko und seine Nachbargebiete: Algerien Tunesien Spanisch-Nordafrika
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete
  • Title page
  • Contents
  • Teil I. Marokko und seine Nachbargebiete: Algerien Tunesien Spanisch-Nordafrika
  • Teil II. Persien und seine Nachbargebiete Afghanistan-Belutschistan
  • Teil III. Tabellarium Kalender und Zeitvergleichung Vergleichende und Umrechnungs-Tabellen. Anhang Die Islamische Welt

Full text

39 Die Völkerschaften Nord-Westafrikas. 40 
Die Völkerschaften Nord-Westafrikas. 
Die Berber und Mauren. 
Die Berber (oder Berbern) sind die ältesten Be- handen sind, gehörten zur Völkerfamilie der Berber. In 
wohner Nordafrikas westlich vom Nil, von denen wir ihren östlichen Verbreitungsbezirken sind sie in ihrer 
Nachrichten haben. Sie gehören zur hamitischen Rasse, Lebensweise, Sprache etc. den Arabern sehr ähnlich ge- 
sind aber durch Blutmischung mit Arabern, Negern usw. worden, im Westen, vornehmlich im Atlasgebirge und 
in zahlreiche völlig verschiedene Stämme gespalten. Ihre auf den Kanarischen Inseln, zeigen die Berber einen fast 
Kopfzahl dürfte im Ganzen 12—13 Millionen umfassen, europäischen Typus, und der hohe Prozentsatz Blonder 
ihre Hauptwohnsitze sind das Atlasgebiet, die Wüste und Blauäugiger unter ihnen, zusammen mit ihren krie- 
bis zum Senegal, dem Niger und den Grenzen ÄgyP- gerischen Eigenschaften, der burgartigen Anlage von 
tens. Im Gegensatz zu den Arabern sind die Berber Gehöften und Dörfern etc. hat vielfach dazu geführt, hier 
ihrer grossen Mehrzahl nach ansässig. Sie treiben einen germanischen Rasseneinschlag (etwa durch die 
Ackerbau, Gewerbe und Handel, wohnen in befestigten Vandalen) anzunehmen. 
En Und auch N EHE sind. meist für. Ver: Die Rif-Berber, d. h. die Berber der marok- 
en ach Dekeiten EP kanischen Nordküste, sind sehr kriegerisch und durch 
Is Ka ei ekennen N 1 ren Yu a ZUM ihre Vertrautheit mit dem Gelände gefährliche Gegner, 
POT. Die sind Im al gemeinen. relig'6s sehr duldsam, besonders seit sie mit neuesten Feuerwaffen versorgt 
wachen dagegen eifersüchtig über Familien- und Stammes- Sind 
ehre. Die Stellung der Frau ist der des Mannes eben- . 
bürtig, Polygamie ist (wenigstens bei den Landbewoh- Vielfach werden die Berber auch als „Mauren“ be- 
nern) unbekannt. An Sittenstrenge stehen sie meist weit zeichnet, doch sind nach den üblichen Begriffen Mauren 
über den Arabern der gleichen Landstriche. Ihre In- und Berber scharf zu trennen und die Mauren eher mit 
telligenz ist hoch entwickelt, besonders als Handwerker den Arabern als verwandt zu bezeichnen. 
zeigen sie grosse Geschicklichkeit. Unter Mauren versteht man eigentlich die aus 
Zu den Berbern gehören die Masigh, die Kabylen, Spanien, nach dem Zusammenbruch der dortigen 
die Moghrabi (Mogrebiner) und die Tuareg (letztere islamischen Herrschaft, zurückgewanderten Araber, die 
beiden vorwiegend Nomadenstämme). Auch die Gu- durch ihre Berührung mit spanischer Kultur und Ver- 
antschen, die Ureinwohner der Kanarischen Inseln, von mischung mit spanischem Blut einen edleren Typus 
denen gegenwärtig nur noch stark vermischte Reste vor- angenommen haben. 
Die Juden von Marokko. 
Die marokkanische Judenschaft stammt zum Teil bar unterdrückt sind*), dass sie jederzeit auf Plünderung 
noch aus der Zeit vor der arabischen Eroberung, zum und Totschlag gefasst sein müssen, und dass — wer es 
anderen Teil aus der Zeit der spanischen Judenaus- nur einigermassen kann — in der Auswanderung sein 
treibungen (um 1500). „Eingeborene“ und „Spanische“ Heil sucht. So finden wir eine grosse Anzahl marokka- 
Juden halten sich noch heute vielfach gesondert, haben nischer Juden im nahen Gibraltar, in Algerien und Tu- 
verschiedene Riten und besondere Synagogen. nesien, in Ägypten und in der Türkei (speziell in Pa- 
Über die Juden von Marokko kann man sehr ver- lästina), und ihre Gesamtzahl, die vor wenigen Jahren 
schiedenartige Urteile hören. Nach den einen sind sie — *) Auf dem flachen Lande befinden sich die Juden viel- 
And underdrieht. An, anderen sind sie selbst ausgebeulet fıchin diner Art Tolbeigengohaft Aber auch In den meisien 
und unterdrückt. Allenfalls darin stimmen die meisten der Mellah, wohnen; sie müssen sich in ‚ährer Kleidung von der 
ü i i i nstigen Bevölkerun; 8; i ü i i 
ar KAT
	        

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Handbuch Über Die Wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos Und Persiens, Sowie Ihrer Nachbargebiete. Gea Verl., 1910.
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