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Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

Monograph

Identifikator:
1688114769
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105106
Document type:
Monograph
Editor:
Davis, Trietsch
Title:
Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gea Verl.
Year of publication:
1910
Scope:
174 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die bisherige Behandlung des Problems
  • Zweites Kapitel. Die Tatsachen der Geldvermehrung und des Valutarückganges
  • Drittes Kapitel. Der Zusammenhang von Geld, Preis und Einkommen
  • Viertes Kapitel. Die Theorie der Geldvermehrung
  • Fünftes Kapitel. Die Inflation und ihre Wirkungen
  • Sechstes Kapitel. Inflation und auswärtige Wechselkurse
  • Siebentes Kapitel. Die Regelung des Devisen- und ausländischen Effektenverkehrs im Weltkriege
  • Achtes Kapitel. Die Geldprobleme in der inneren Wirtschaftspolitik im und nach dem Kriege
  • Neuntes Kapitel. Die Geldprobleme in der äußeren Wirtschaftspolitik nach dem Kriege
  • Zehntes Kapitel. Die Zukunft der Goldwährung?

Full text

Für die inländischen Preisverhältniffe ist im Gegenteil eine 
Valutaanleihe nach dem Kriege höchst nachteilig. Wenn sie nach 
den Wünschen der Metallisten dazu dient, Gold im Auslande zu 
beschaffen und damit im Sinne ihrer Theorie unser Papiergeld 
besser als bisher zu „decken", so bedeutet das in Wahrheit statt 
nützlicher Ware nur Zuführung neuer künstlicher Kaufkraft, wäh 
rend die Gütermenge in der Volkswirtschaft dieselbe bleibt; es wird 
also preissteigernd wirken. Es würde damit bestenfalls ein Teil 
der papiernen Zahlungsmittel durch metallische ersetzt. Daß das 
aber noch keine Besserung des Kurses unserer Valuta und kein 
Äerabgehen der inländischen Preise herbeiführen würde, das sollte 
doch allmählich selbst dem verstocktesten Metallisten klar geworden 
sein. Eine Anleihe zwecks Goldbeschaffung ersetzt nur ein Zahlungs 
mittel durch ein anderes. Würde Gold zirkulieren, so erhielte es ein 
Agio. Die allgemeine Rechnungseinheit würde deswegen noch nicht 
höher bewertet, wenn das Papiergeld, das sie verkörpert, zu einem 
größeren Teile durch Gold gedeckt ist. Denn die Geltung der 
abstrakten Rechnungseinheit kann man nicht „decken". Sie aber, 
d. h. die Einkommen, kaufen die Güter. Für Deckung des Papier 
geldes weiteres Gold heranzuziehen hätte also gar keinen Sinn, 
und den zahlreichen Vorschlägen, die derartiges vertreten, muß auf 
das schärfste entgegengetreten werden. Ihre Vertreter reden ohne 
genügende Kenntnis des Geldwesens, allenfalls auf Grund irgend 
einer schablonenhaften Routine im Bankgeschäft und auf Grund 
veralteter und falscher Theorien, aber ohne wirkliches Verständnis 
der wirtschaftlichen Zusammenhänge. 
Eine Einziehung von Papiergeld aber, etwa in der Weise, 
daß für jedes beschaffte Goldstück der dreifache Betrag in Papier 
geld eingezogen würde, ist doch nur möglich, wenn in entsprechender» 
Amfange im Tauschverkehr erzielte Erträge dafür verwendet 
werden, wenn die Schulden der Notenbank, als welche die Bank 
noten sich darstellen, mit entsprechenden Summen von auf Grund 
von Leistungen aus dem Tauschverkehr entstandenen Forderungen 
zurückbezahlt werden. Lier zeigt sich die absolute Willkürlichkeit 
der Drittelsdeckung und jeder Beschaffung von Gold zur Lebung 
der Valuta. Nicht durch Gold, sondern nur durch Verwen 
dung von Erträgen im Tauschverkehr kann sie wieder gehoben 
werden, indem die durch Geldvermehrung künstlich aufgeblasene 
Kaufkraft wieder zurückgeschraubt wird. Diese Erträge und Ein-
	        

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Die Geldvermehrung Im Weltkriege Und Die Beseitigung Ihrer Folgen. Deutsche Verlags-Anstalt, 1918.
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