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Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete

Monograph

Identifikator:
1688114769
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105106
Document type:
Monograph
Editor:
Davis, Trietsch
Title:
Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gea Verl.
Year of publication:
1910
Scope:
174 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil II. Persien und seine Nachbargebiete Afghanistan-Belutschistan
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete
  • Title page
  • Contents
  • Teil I. Marokko und seine Nachbargebiete: Algerien Tunesien Spanisch-Nordafrika
  • Teil II. Persien und seine Nachbargebiete Afghanistan-Belutschistan
  • Teil III. Tabellarium Kalender und Zeitvergleichung Vergleichende und Umrechnungs-Tabellen. Anhang Die Islamische Welt

Full text

125 Die bedeutenderen Gewerbezweige Persiens, 126 
madan, Täbris und einige andere. Der persische Wein althergebrachte einfache Apparate. Etwas moderner 
hält sich im allgemeinen nicht gut auf den Flaschen und sind die Seidenspinnereien in Rescht, während 
wird auf diesen leicht sauer und trübe. Nach sach- die in Mesched und Kuschan ziemlich primitiv sind. 
kundiger Auskunft verträgt er einen weiteren Transport Ebenso sind die Baumwollentkernan- 
im allgemeinen nicht. Ob dieses num an der Art oder stalten auf einfache Geräte angewiesen; allein das 
an der mangelhaften Kelterung liegt, muss dahingestellt Unternehmen in Türschis arbeitet mit elektrischer Kraft 
bleiben. Mit der Kelterung beschäftigen sich haupt- und modernen Maschinen. Die anderen gewöhnlichen 
sächlich, wie in Schiras, Juden oder Armenier, hin und Entkernungsanstalten befinden sich in Sebzewar (2), 
wieder aber auch Perser. Im Norden, wo sich der _DNischapur (3), Barferusch (3) usw. 
russische Einfluss stark geltend macht, trinkt man gern Ausserordentlich wichtig für den weiten Transport 
Wodka, der von den Reschtern in einer ziemlich von Wolle und Baumwolle sind zur Verminderung des 
minderwertigen Qualität nachgemacht und in bedeuten- Volumens und der dadurch bedingten Erhöhung der 
den Quantitäten auf den nordpersischen Märkten ver- Transportfähigkeit die Woll- und Baumwoll- 
kauft wird. Wodka ist nicht das einzige Getränk, pressen. Allerdings gibt es davon nur sehr wenige 
welches imitiert wird, sondern auch der Kognak wird im ganzen Lande, so in Mesched, in Turbet-i-Haidari 
an verschiedenen Orten in grossem Umfange herge- und einigen anderen Orten, auch in Ahwaz sollte eine 
stellt und teils als eigene, teils als Importware ver- solche von der Lynch Company installiert werden. Die 
kauft, und zwar wird in erster Linie der relativ billige Pressen arbeiten mit Handbetrieb. 
indische Kognak imitiert. Hauptsächlich auf dem ganzen Gebiete der Manu- 
. . fakturerzeugung hätten Hilfsmaschinen und -geräte usw. 
Verschiedene sonstige Gewerbe. am meisten Aussicht auf lohnenden zunehmenden 
Verschiedenegewerbliche Anlagen. Absatz. . . 
Der gewerblichen Entwickelung entsprechend sind auch Von den übrigen Gewerben tritt keines über seine 
die mechanischen Anlagen und Hilfsmittel gering und lokale Bedeutung hervor und braucht daher nicht be- 
primitiv. Fast durchweg benutzt man Handbetrieb und sonders erwähnt zu werden, 
Mineralschätze. 
Persien ist reich an Mineralien, besonders an 
Eisen, Blei, Kupfer, Antimon, Quecksilber, Marmor, 
Salpeter, Kochsalz, Schwefel, Naphtha und Türkisen 
(bei Nischapur). Besonders vielversprechend sind die 
Na ph ta -Vorkommen am Karunflusse, der sich in 
den Schatt-el- Arab ergiesst.*) Eine irgendwie 
nennenswerte Ausbeutung all dieser Mineralvorkommen 
findet nicht statt, könnte aber dem Lande grosse 
Einnahmen verschaffen. 
*) Nach neueren Mitteilungen sollen bei Betune, etwa 80 km 
südöstlich von Achwaz reiche Quellen guten Petroleums erbohrt 
worden sein, zu deren Ausbeutung sich bereits einige der be- 
deutendsten Petroleum-Firmen der Welt zusammengetan haben 
——— Davis Trietsch, Handbuch über Marokko und Persien. — 5 ——
	        

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Handbuch Über Die Wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos Und Persiens, Sowie Ihrer Nachbargebiete. Gea Verl., 1910.
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