Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1689561912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101785
Document type:
Monograph
Author:
Below, Georg von http://d-nb.info/gnd/118658085
Title:
Probleme der Wirtschaftsgeschichte
Edition:
2., photomechanisch gedr. und durch ein ausführliches Vorw. erg. Aufl
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr
Year of publication:
1926
Scope:
XXIV, 710 S
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

IR 
will die Sache fortgeben, der Empfänger will sie entgegennehmen ; 
wer eine fremde Sache, fremde Dienste miethet, will die Sache, 
die Arbeitskraft des anderen für seine Zwecke nützen, der Ver- 
iragsgegner will sie ihm zur Verfügung stellen; der Darlehns- 
empfänger nimmt das Geld, der Darlehnsgeber reicht es ihm. 
So ist bei jedem Vertrage, und nicht nur bei den sogenannten 
gegenseitigen, der Wille des einen Kontrahenten gerade ent- 
zegengesetzten Inhalts wie der des anderen !), hat die Willens- 
erklärung des einen stets einen von der des anderen verschiedenen 
und zwar sie ergänzenden Inhalt. 2). 
Wie? wird man einwenden und hat man eingewendet?), ist 
jenn nicht in allen den Fällen, die hier als Beispiele angeführt 
3ind, der Wille der Kontrahenten insofern gleich, als jeder nicht 
aur das eigene „Haben“, sondern gerade deshalb eben auch das 
„Geben“ des andern will? Will denn nicht der Darleiher ebenso 
wie der Borger, dass dieser Geld empfängt? Will der Käufer 
aur die Sache erhalten und den Kaufpreis zahlen, oder will er 
nicht zugleich, dass der Verkäufer giebt und den Preis empfängt, 
und umgekehrt? Oder, wenn. man auf das Wollen der rechtlichen 
Wirkungen abstellt, will nicht sowohl der Käufer wie der Ver- 
käufer ebenso die Verpflichtung des andern wie die eigene, die 
ja eben „der Preis für die erwünschte Verpflichtung des Gegners“ 
ist???) Der Einwand berührt den Punkt, der die eigentliche Quelle 
trag. Leipzig 1876. 8. 87, dem sich Krückmann, Ueber den Vertragsschluss. 
Göttinger Diss. 1892. S. 9f. anschliesst) gewiss zutreffend. 
1) Richtig schon Schott, Obligatorischer Vertrag unter Abwesenden. 
Heidelberg 1873. S. 59: „Das Wollen muss auf Seiten des Schuldners ein 
iranslatives, auf Seiten des Gläubigers ein acquisitives sein“. SS, jetzt 
Binding, Gründung 8. 69. Nicht gleich scharf Jellinek, System 8. 193, 
i94, der auch den Vertrag Willenseinigung, übereinstimmende Willenserklä- 
fung nennt. 
2) Pernice, Zeitschr. £. d. Privat- u. öffentl. Recht. VII. S. 491: Willens- 
einigung bedeute, „dass die beiden Willenserklärungen ungleichartig sind 
und sich gegenseitig ergänzen müssen, wie in der Sinnenwelt darreichen 
und zufassen, aufladen und aufhucken einander entsprechen“. Nur 
irrt Pernice, wenn er behauptet, dass eben dies in den herkömmlich gebrauch- 
ten Bildern „Willenseinigung“ u. dergl. gesagt sein solle. Wenigstens wird es 
Jann sehr undeutlich gesagt. 
3) Rehm, Krit. Vierteljahrsschrift XXXIII. S. 379; Brockhausen, 
Vereinigung und Trennung von Gemeinden. Wien 1893. S. 65. 
4) So Regelsberger. Pandekten I. S. 544.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Textilindustrie Sämtlicher Staaten. Druck und Verlag von Fried. Vieweg & Sohn, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.