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Probleme der Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1689561912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101785
Document type:
Monograph
Author:
Below, Georg von http://d-nb.info/gnd/118658085
Title:
Probleme der Wirtschaftsgeschichte
Edition:
2., photomechanisch gedr. und durch ein ausführliches Vorw. erg. Aufl
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr
Year of publication:
1926
Scope:
XXIV, 710 S
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

216 IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, 
des Mittelalters; die Jahrmärkte (und teilweise auch die Wochen- 
märkte)!) mit ihrem interlokalen Austausch bilden einen sehr 
wichtigen Bestandteil desselben. 
Schon mehrere Jahre vor dem Erscheinen von Büchers 
Vorträgen hat Stieda über das hansische Gewerbe eine Be- 
merkung gemacht?), die danach aussieht, als wolle er zu dessen 
neuer Theorie eine Ergänzung liefern: „Während für gewöhn- 
lich der Handwerker Kundenarbeit, d. h. auf Bestellung, liefert, 
war in der Böt cherei die Arbeit auf Vorrat und Verkauf an 
den Kaufmann üblich geworden ... Und nicht nur der Kauf- 
mann vermittelte diesen Handel, auch der wohlhabendere Bött- 
chermeister betrieb ihn und beschäftigte seine minder gut situierten 
Mitmeister." Der gewaltige Umfang des hansischen Härings- 
handels brachte diese Verhältnisse hervor. In den Stadtver- 
waltungen versuchte man zwar, im Gegensat hierzu die Idee 
des sstadtwirtschaftlichen Handwerks zur Geltung zu bringen. 
Allein es haben, wie es scheint, alle Gegenmaßregeln das Übel 
nicht beseitigt. Zum Ärger der wendischen Städte wurden auch 
in Pommern Tonnen für die Verpackung der Häringe hergestellt, 
sogar auf dem Lande, in Höfen und Dörfern?). Um noch ein 
geringeres Beispiel hier anzureihen, so gab es in Lübeck ein 
blühendes Gewerbe der Hutmacherei; man fertigte Hüte nach 
Londoner Muster an. Die Lübecker Hutmacher ssträubten sich 
gegen die Einfuhr von Hüten aus Flandern und überhaupt 
den Verkauf fremder Hüte (der also doch vorkam), betrieben 
jedoch ihre Industrie so eifrig, daß Hüte aus Lübeck nach Riga 
gingen®). Doch indem wir Beispiele aus hansischen Städten 
berühren, begeben wir uns auf ein kontroverses Gebiet. Es 
ist von einer Seite (Schanz) bestritten worden, daß die hansischen 
Städte eine regelmäßig für die Ausfuhr tätige Industrie besaßen, 
1) Vgl. z. B. Techen, Hansische Beschichtsblätter 1897. S. 64 ff. 
2) Hansische Geschichtsblätter 1886, S. 112. 
3) Stieda S. 116 f. 
4) Stieda, Zeitschr. f. Lüb. Gesch. 6 (1892), 201. ~ Mitunter be- 
günstigt die Stadtverwaltung selbst den Export: Hansgifche Geschichts- 
blätter 1897, S. 35 (Lüneburger Riemenschläger).
	        

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Probleme Der Wirtschaftsgeschichte. Mohr, 1926.
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