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Nationale Bodenreform

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Bibliographic data

fullscreen: Nationale Bodenreform

Monograph

Identifikator:
1689579730
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103299
Document type:
Monograph
Author:
Freese, Heinrich http://d-nb.info/gnd/118535153
Title:
Nationale Bodenreform
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von U. Weichert
Year of publication:
[1926]
Scope:
XVI, 472 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Nationale Bodenreform
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Anfänge der Bewegung
  • 2. Fortschritt und Armut
  • 3. Der deutsche Bund für Bodenbesitzreform
  • 4. Der einzige Rettungsweg
  • 5. Die Bodenreformer in Berlin
  • 6. Neue Aufgaben und Kämpfe
  • 7. Endziel oder Gegenwart
  • 8. Eine Reichstagwahl
  • 9. Der Notruf der Bauhandwerker
  • 10. Henry George oder Flürscheim
  • 11. Wieder Aufwärts!
  • 12. Rückblick und Ausblick
  • 13. Theoretische Fragen
  • 14. Die Grundsteuer vom gemeinem Wert
  • 15. Die Wertzuwachssteuer
  • 16. Die Verschuldung des Grundbesitzes
  • 17. Die Heimstättenfrage
  • 18. Das Bodenreformgesetz
  • 19. Andere Aufgaben
  • 20. Nationale Bodenreform
  • Index

Full text

Die Wirkungen auf die Produktionskosten 
55 
im Detailhandel, strittig sein, ob nach der üblichen Auffassung die 
allgemeinen. Vertriebskosten mit einzubeziehen sind. Notwendig ist 
aber die Einbeziehung für die namentlich in der Industrie wichtige 
Gegenüberstellung von Produktionskosten und Verkaufspreis, In der 
Praxis wird der letztere durch einen perzentuellen Aufschlag für Unter- 
nehmergewinn auf die Produktionskosten ermittelt, doch ist dies nur 
ein Versuch, denn der Verkaufspreis hängt nicht von den Kosten, sondern 
vom Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ab, in welchem die 
Kosten nur ein Element bilden. 
Die Materialkosten lassen sich gewöhnlich nur im bescheidenen 
Maße herabdrücken. Eine Steigerung der Ausbeute beim Rohmaterial 
ist selten mehr möglich, weil der technische Erfindungsgeist in dieser 
Hinsicht ohnedies nicht müßig war. Das glänzendste Beispiel bietet 
wohl die Zuckerindustrie, die freilich nicht bloß unter der Peitsche der 
Konkurrenz, sondern auch der einer eigenartigen Verbrauchsbesteuerung 
stand. Während sie zur Zeit der Erfindung des Rübenzuckers zu 1 kg 
Rohzucker 17 kg Rüben benötigte, genügen heute im Durchschnitte 
5 bis 6 kg. Eher wird eine Verbesserung in der Abfallverwertung möglich 
sein, weil mit der Menge auch die Verwertbarkeit zunimmt. Man hat 
bezeichnenderweise behauptet, daß der amerikanische Petroleumtrust, 
die Standard Oil Company, an den Nebenprodukten ebensoviel verdient 
wie an dem Hauptprodukt. Größere Vorteile lassen. sich durch den 
Engroseinkauf erzielen, weil dann günstigere Preise und Zahlungs- 
bedingungen. gelten und die Konjunkturen besser ausgenützt werden 
können. Der Transport verbilligt sich bei großen Bezugsmengen, weil 
für Stückgut höhere Tarifsätze gelten als für Schiffs- und Waggon- 
ladungen. Insbesondere wird die örtliche Beförderung verbilligt durch 
Herstellung von Industriegeleisen, welche die Fabrik mit der Haupt- 
bahn verbinden, sowie durch Einrichtung von Drahtseilbahnen und 
anderen mechanischen Transportvorrichtungen. von einem Betrieb 
zum anderen. Die höchste Stufe erreicht hiebei die vertikale Kon- 
zentration, weil sie den. verarbeitenden Betrieb vom Markte des Roh- 
materials unabhängig macht und eine vollkommene Anpassung an seine 
Bedürfnisse ermöglicht. 
Eine Ersparnis an Arbeitslöhnen wird um so wichtiger, je weiter 
der Produktionsvorgang fortschreitet, weil mit dem höheren Wert des 
Fabrikats der Anteil der Arbeitslöhne an den Produktionskosten steigt. 
Sie wird aber gerade dann um so schwieriger, weil im allgemeinen Inter- 
esse das Einkommen des Arbeiters nicht geschmälert werden darf, 
sondern erhöht werden muß. Der Zwiespalt läßt sich nur dadurch lösen, 
daß der Arbeitserfolg noch rascher gesteigert wird als der Arbeitslohn. 
Das ist das Ziel der in neuester Zeit lebhaft betriebenen Rationalisierung, 
die sich nach zwei Richtungen zeigt, in der Standardisierung oder Typi-
	        

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